Die Folgen der Flut wurden in vielfältiger Form dokumentiert, ebenso wie die Solidarität unter den Menschen. Im Internet gibt es dazu ein fast unüberschaubares Angebot von Materialien. Die Ursachen der extremen Niederschläge bleiben dabei jedoch oft im Hintergrund. Zurzeit der Katastrophe, im August 2002, bot das Internet die Möglichkeiten, das aktuelle Wettergeschehen als Satellitenfilm abzurufen und zu "sichern". Eine Möglichkeit, auf die auch bei zukünftigen extremen Wetterlagen zurückgegriffen werden sollte, um aktuelle Ereignisse analysieren zu können. Die Satellitenbilder aus dem Jahr 2002 lassen, unterfüttert mit weiteren Dokumenten, die Schülerinnen und Schüler auch Jahre später "hinter die Kulissen" des Wettergeschehens schauen, die Entwicklung des Tiefs Ilse nachvollziehen und - auch im Hinblick auf kommende Ereignisse - verstehen.
FachkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Durch die Animation der Vorgänge im Realbild wird der Vorteil des Computereinsatzes besonders deutlich: Ein echter Gewinn für den zeitgemäßen Unterricht. Bilder der Verwüstung, wie zum Beispiel das Foto eines zerstörten Wohnhauses von Matthias Rietschel (Titelbild zur Vergrößerung anklicken), sensibilisieren die Schülerinnen und Schüler für die existentielle Dimension der Katastrophe für die Betroffenen.
Alle Arbeitsblätter, Grafiken und die Animation des Wettergeschehens (Satellitenfilm) vom August 2002 in einem Rutsch.Dateigröße: 2339 KB
Jens Joachim unterrichtet am F.-A.-Brockhaus Gymnasium Leipzig Geographie, Mathematik und Informatik. Er ist Fachberater für Geographie und hat auf dem sächsischen Bildungsserver selbst erarbeitete WebGIS-Dienste eingestellt.
Naturkatastrophe, Wetter