Schulpartnerschaften - multimediale Konzepte

Veröffentlicht am 19.10.2005

Einmal im Jahr treffen sie sich real: Die Begegnung von Lehrenden und Lernenden in und mit dem fremden Land, der fremden Kultur und Lebensweise ist das Highlight der Schulpartnerschaft. Aber was passiert im Rest des Jahres? Und wie funktioniert eine Schulpartnerschaft, bei der ein Besuch nicht oder nur selten möglich ist?

Neue Impulse für bestehende Partnerschaften

Persönlicher Kontakt, reale Beziehungen

Auch wenn die klassischen Formen des Schüleraustausches mit Besuch und Gegenbesuch im Jahresrhythmus - meist im Rahmen der fremdsprachlichen Fächer organisiert - einen intensiven interkulturellen Austausch und großen Gewinn für die Fremdsprachen möglich machen, so findet doch ein langfristiger, kontinuierlicher Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern eher selten statt. Zuweilen verläuft er im Sande, nachdem die üblichen Informationen zu Familie und Freizeitbeschäftigungen ausgetauscht wurden.

Darüber hinaus ist das Programm vor Ort mit Besichtigungen, Teilnahme am Schul- und Familienleben meist losgelöst vom normalen Unterricht. Das bedeutet ein zusätzliches, zeitintensives Engagement für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen, die sich dafür oft durch persönliche binationale Freundschaften entschädigt fühlen.

Medialer Kontakt, gemeinsame Gestaltungsmöglichkeiten

Wenn der interkulturelle und sprachliche Austausch Ziel und Wert an sich ist und bleibt, so treten doch in den letzten Jahren andere, projektorientierte Formen von Schul- und Klassenpartnerschaften als Alternative oder Ergänzung in den Vordergrund. Auch ist denkbar, dass Schulen ihre Partnerschaft über die linguistische Dimension hinaus erweitern möchten oder die Sprache des einen Partners in der Schule des anderen nicht unterrichtet wird. Für Projekte, die zielgerichtet diesen Phänomenen begegnen möchten, lassen sich neue Medien und Kommunikationstechnologien nicht nur in den Fremdsprachen in idealer und vielfältiger Weise nutzen.

  • Multimediale Partnerprojekte
    Wie kann eine Partnerschaft aussehen, und welche medialen Aspekte können eigentlich berücksichtigt werden? Diesen Fragen widmet sich dieser Bereich des Beitrags. Hier werden Partnerschaftsvarianten beleuchtet und Kommunikations- sowie Kooperationsmöglichkeiten vorgestellt.

Neue Konzepte für alle Partnerschaften

Um eine Partnerschularbeit mit medialen Zielsetzungen strategisch zu planen und strukturiert zu organisieren, ist es ratsam, ein Medienkonzept für die Partnerschularbeit zu entwickeln.

  • Medienkonzept und Schulpartnerschaft
    Um ein solches Medienkonzept zu erstellen, bietet es sich an, auf das bestehende Medienkonzept der Schule sowie auf bereits funktionierende Partnerschaftskonzeptionen und -projekte zurückzugreifen.
  • Ansätze für ein Medienkonzept für die Partnerschularbeit
    Wie genau Sie die gemeinsame Arbeit und das Medienkonzeptz zur Partnerschularbeit mit Inhalten und Leben füllen, bleibt natürlich Ihnen und Ihrem Kollegium überlassen. Wir können und möchten Sie lediglich auf den ersten Schritten begleiten.
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Avatar Birgit Tramnitz

Birgit Tramnitz ist Studiendirektorin in Bonn und unterrichtet die Fächer Französisch und Erdkunde. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen neben der Koordination der Mittelstufe in den Bereichen Französisch in der Oberstufe, Schüleraustausch sowie Film- und Computereinsatz im Französischunterricht.

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