Checkliste: Sicherheit in sozialen Netzwerken

Veröffentlicht am 08.03.2010

Die Checkliste "Bist du netzwerksicher?" hilft Ihnen dabei, Schülerinnen und Schüler allgemein und im Rahmen der Berufsvorbereitung für den bewussten Umgang mit der Datenfreigabe in sozialen Netzwerken zu sensibilisieren.

Warum ist die Sicherheit in sozialen Netzwerken so wichtig?

Interessenten an persönlichen Daten und Inhalten

Das Anmeldeverfahren und die vielfältigen Möglichkeiten in sozialen Netzwerken sind mit der Preisgabe persönlicher Daten und Inhalte verbunden. Ein kommerzielles Interesse an persönlichen Daten haben vor allem die Netzwerkbetreiber selbst, die ihre Dienste zwar kostenlos anbieten, die Daten aber in der Regel für Werbezwecke nutzen. Der Staat interessiert sich im Rahmen der Strafverfolgung für persönliche Daten und Menschen mit kriminellen Absichten informieren sich im Netz über die Gewohnheiten ihrer Opfer. Nicht zuletzt erhalten Personalverantwortliche einen Einblick in die Denkweise und das Privatleben ihrer (Lehr-)Stellenbewerberinnen und -bewerber.

Schutz durch Gesetze und bewusste Freigabe

Das Gesetz und das Einhalten bestimmter Regeln kann die Schülerinnen und Schüler vor der zunehmenden Transparenz im Netz schützen. Bei persönlichen Daten kommt das Datenschutzgesetz zur Anwendung. Fotos werden durch Urheber- und Persönlichkeitsrechte geschützt. Gegen Beleidigungen und Diffamierungen im Netz helfen die Strafgesetze. Durch die Kenntnisse der eigenen Rechte und die bewusste Freigabe von Daten und Inhalten können die Lernenden selbst den Missbrauch ihrer Daten minimieren.

Checkliste "Bist du netzwerksicher?"

Eigenständiges Arbeiten gefordert

Um mehr Sicherheit im Umgang mit sozialen Netzwerken zu gewinnen, kann die Einhaltung einfacher Regeln hilfreich sein. Mithilfe der Checkliste "Bist du netzwerksicher?" bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Nutzung ihrer persönlichen Daten und Inhalte in sozialen Netzwerken und lernen, dass sie durch eine bewusstere Datenfreigabe selbst darauf Einfluss nehmen können. Die Checkliste empfiehlt sich für Lernende ab dem zwölften Lebensjahr. Die Schülerinnen und Schüler können die Handlungsanleitungen in der Checkliste selbstständig umsetzen.

Lehrkraft als Ansprechpartner

Da die Checkliste aus Gründen der Übersichtlichkeit nur knapp gefasst ist, empfiehlt es sich, vorab die einzelnen Punkte mit den Lernenden eingehend zu besprechen. Für Nachfragen oder vertiefende Diskussionen sollte die Lehrkraft während oder nach Umsetzung der Regeln als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

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