Jim Jarmusch: Ringvorlesung und Kinoretrospektive

veröffentlicht am 28.10.2014

Eine Annäherung an die Filme von Jim Jarmusch bietet die öffentliche Ringvorlesung "Das Postmoderne Kino des Jim Jarmusch", die im Wintersemester an der Universität des Saarlandes stattfindet.

In insgesamt zwölf Vorträgen werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jeweils einen Film von Jim Jarmusch aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchten. Die Termine finden ab dem 30. Oktober 2014 immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr statt (Gebäude C5 3, Seminarraum U10). Alle Interessierten sind willkommen. Parallel zur Vortragsreihe zeigt das Kino 8 ½ im November und Dezember insgesamt sechs Filme des Regisseurs.

Über Jim Jarmusch

Jim Jarmusch gilt seit mehr als drei Jahrzehnten als einer der größten Exzentriker des US-amerikanischen Independentkinos. Häufig tritt er in Personalunion als Produzent, Drehbuchautor, Regisseur, Cutter und Komponist auf. Jarmuschs Filme lassen sich als Autorenkino beschreiben, wobei er sich mit dem Blick eines Außenseiters auf die Inszenierung lakonisch-ironischer Figuren und Stimmungsbilder spezialisiert hat. Seine Filme sind bevölkert von skurrilen Außenseiter-Figuren, deren Ursprünge oft Meisterwerke der Film- und Kulturgeschichte sind: melancholische Vampire (Only Lovers Left Alive, 2013), alternde Casanovas (Broken Flowers, 2005), Killer mit Samurai-Faible (Ghost Dog, 1999) oder psychedelische Cowboys (Dead Man, 1995).

 


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