EUROPA 1914-2014: Ein Webportal für Groß und Klein

veröffentlicht am 19.08.2014

Die Bösen Wölfe, eine trinationale Initiative, die die journalistische Arbeit von Schülerinnen und Schülern mit verschiedenen Lebensperspektiven fördert und sich für deutsch-französisch-polnische Freundschaft einsetzt, stellt 100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges sein Webportal Europa 1914-2014 online.

Wie war es damals in Europa? Wie haben die Menschen, Kinder und Erwachsene, gelebt? Auf dem Multimedia- Webportal EUROPA 1914-2014 erfährt man, was Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Frankreich und Polen darüber denken - in den drei Sprachen. Im Film "Da würde man halt nein sagen" wurden Kindern und Jugendlichen (sowie Europa-Experten wie Staatssekretär Stephan Steinlein, den Journalisten Ulrich Wickert und Patrick Cohen, dem polnischen Botschafter Jerzy Margański) die Frage gestellt, ob ein Krieg in Europa heute möglich wäre und zu welchen Kommunikationsmitteln sie in diesem Fall greifen würden. Handy versus Notizblock? Auf diese Frage kamen erstaunliche Antworten: Im Ernstfall greift die jüngere Generation gern zu den altmodischen Mitteln.

Die Inhalte der Website

Informationen und Interviews

In den Rubriken "Tiere im Krieg | Schule und Arbeit | Kommunikation | Alltag" gibt es Informationen, Interviews von Expertinnen und Experten aus Kultur und Politik, Videos und viele andere Beiträge zur Gegenwart und zum Leben vor 100 Jahren. Zum Beispiel erzählt der Historiker und Tierspezialist Eric Baratay von Rintintin, der aus den Schützengräben zum roten Teppich kam, von Löwen, Kamelen und Ziegen, die die Soldaten bei Laune hielten, und von Pferden und Hunden, die bei ihrem Einsatz im Krieg depressiv wurden und unterschiedlich je nach Nation behandelt wurden. In der Rubrik "Alltag 1914" kann man erfahren, was die Menschen damals zu essen hatten, in der Rubrik "Alltag 2014" sagen uns Schülerinnen und Schüler, wie sie sich das Leben vor 100 Jahren vorstellen und vieles andere mehr.

 

Recherchen in der eigenen Familie

Im Blog, an dem etliche Schulen mitwirken, haben Schülerinnen und Schüler Recherchen in ihren eigenen Familien gemacht und dabei erfahren, wie ihre Urgroßeltern gelebt und gearbeitet haben. Ein Tipp der Bösen Wölfe: Viele Schülerinnen und Schüler aus Frankreich, Deutschland und Polen haben fiktive Feldpostkarten geschrieben, so als hätten sie selbst vor 100 Jahren gelebt. Sechs davon wurden verfilmt.


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