Denkwerk: Schüler, Lehrer und Geisteswissenschaftler vernetzt

veröffentlicht am 30.07.2014

Ab sofort können sich Schulen und wissenschaftliche Einrichtungen für das Programm "Denkwerk: Schüler, Lehrer und Geisteswissenschaftler vernetzen sich" der Robert Bosch Stiftung bewerben.

Gefördert werden Kooperationsprojekte, bei denen Schülerinnen und Schüler aktiv an Forschungsvorhaben mitarbeiten und so Fragestellungen und Methoden der Geistes- und Sozialwissenschaften kennenlernen. Neben dem Erwerb wissenschaftlicher Grundkompetenzen bietet Denkwerk den Schülern erste Orientierung bei der Wahl des passenden Studienfachs. Die Robert Bosch Stiftung unterstützt die ausgewählten Projekte finanziell bis zu drei Jahre und vernetzt sie durch Angebote wie jährliche Symposien untereinander.

Über "Denkwerk"

Geschichte und Beispielprojekte

Das Programm Denkwerk wird nach zehnjähriger Förderung zum letzten Mal ausgeschrieben. Seit 2004 wurden über siebzig Projekte mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung realisiert. Engagierte Lehrkräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhielten so die Möglichkeit, den Nachwuchs mit spannenden und praxisorientierten Inhalten aus Fächern wie Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaften oder Politologie an Geistes- und Sozialwissenschaften heranzuführen. Beispielsweise nahmen Schülerinnen und Schüler aus Naumburg an Grabungen in der Burg Goseck teil und profilierten sich dabei als Mittelalter- und Neuzeitarchäologen. Passauer Schülerinnen und Schüler führten politologische Feldforschung mithilfe eines selbst erarbeiteten Interviewbogens durch, der das Verhalten von Abgeordneten in Abhängigkeit zum Wahlsystem misst. In Berlin untersuchten Jugendliche aus verschiedensten Millieus Mehrsprachigkeit im urbanen Raum mittels linguistischer Verfahren.

Projektanträge einreichen

Die von Lehrkräften, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gemeinsam konzipierten Projektanträge können bis zum 22. Oktober 2014 online eingereicht werden. Gefördert werden Projekte, an denen sich Schüler und Lehrer von mindestens zwei weiterführenden Schulen und mehrere Wissenschaftler einer Forschungsinstitution beteiligen. Institutionen wie Archive oder Unternehmen können zusätzlich eingebunden werden.


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