Redaktion / PM
04.09.2012

Kongress in Dresden: Kunst Pädagogik Partizipation

Seit Ende 2010 veranstaltet die Initiativgruppe für den Bundeskongress der Kunstpädagogik BuKo12 verschiedene Arbeitstagungen mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen. Dadurch ist die inhaltliche Grundlage bereitet für den Kongress "Kunst Pädagogik Partizipation" vom 19. bis 21. Oktober 2012 in Dresden.
 

Das Konzept der Initiative ist in seinem Anliegen zugleich regional und überregional, fachspezifisch und interdisziplinär, zielgruppenorientiert und breitenwirksam, institutionell verankert und institutionsübergreifend. Acht Arbeitstagungen, die in dem Zeitraum November 2010 bis April 2012 an unterschiedlichen Orten des Bundesgebietes unter der Federführung von BuKo12 stattfanden, setzten inhaltliche Schwerpunkte in aktuell relevanten Themen der Kunstpädagogik. Im Herbst 2012 münden die erarbeiteten Themen in den dreitägigen kunstpädagogischen Bundeskongress in Dresden.

 

Der Kongress

Themen
Der Kongress "Kunst Pädagogik Partizipation" möchte mithilfe des Begriffs der "Partizipation" die herausragende Relevanz der Kunstpädagogik für die heranwachsende Generation in einer von kultureller Globalisierung geprägten Welt verdeutlichen und das Thema in das öffentliche Bewusstsein heben. Der Kongress wird durch drei Leitfragen geprägt, die die aktuellen Rahmenbedingungen der Kunstpädagogik auf den Punkt bringen:

  • Tradition - Wie kann Kunstpädagogik zur Partizipation an kulturellem Erbe und kultureller Übermittlung beitragen?
  • Aktion - Wie kann Kunstpädagogik zur Interaktion mit einer von Heterogenität, Pluralität und hochgradiger Mediatisierung geprägten (Welt-)Gesellschaft qualifizieren?
  • Vision - Wie kann Kunstpädagogik auf die Teilhabe an einer zukünftigen Gesellschaft vorbereiten, einer Gesellschaft, die es im Moment noch gar nicht gibt?

Struktur
Fünf Dimensionen spiegeln die Grundstruktur des Kongresses: Kunstpädagogik und Kulturelle Bildung, Bildungspolitik, Internationalität, zeitgenössische Kunst sowie schulische/außerschulische Handlungsfelder. Unterschiedlichste Formate - von der Ausstellung über Foren, Open Space und medialen Interventionen bis hin zu Vortragssituationen - ermöglichen die Partizipation der Kongressbesucherinnen und -besucher in unterschiedlichen interaktiven Formen. Der im Vorfeld des Kongresses entstandene diskursive Prozess soll dokumentiert und visualisiert und somit für die Teilnehmenden in einer anregenden Form dargestellt werden.

Ort
111 Jahre nach dem 1. Kunsterziehungstag ist Dresden erneut der Veranstaltungsort für einen großen Fachkongress. Die Veranstaltung findet in den Räumen des Deutschen Hygiene-Museums Dresden statt, an einem Ort interdisziplinären Denkens und Handelns an den Schnittstellen von kultureller Bildung und Wissenschaft. Unabhängig, aber im räumlichen und zeitlichen Kontext des Dresdner Kongresses werden der BDK-Forschungstag mit den Fragen "Was gilt es in der Kunstpädagogik zu erforschen? Wie wird geforscht?" sowie der erste Bundeskongress der Studierenden der Kunstpädagogik "kunst | denken | lernen" stattfinden.

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