Während hierzulande der Kampf um die günstigsten Tarife tobt, ist beim Roaming, also der Handynutzung im Ausland, noch kein funktionierender Wettbewerb erkennbar. Die Folge: Verbraucherinnen und Verbraucher müssen auf Reisen deutlich tiefer in die Tasche greifen. Zum einen nämlich gelten die üblichen Flatrates nicht für die Nutzung im Ausland, und zum anderen steigen die Minutenpreise nach dem Grenzübertritt wie der Urlaubsflieger nach dem Start in höhere Sphären. Immerhin: Pünktlich zum Beginn der Reisesaison zwingt die EU nun die Anbieter in den Mitgliedsländern, den preislichen Sinkflug einzuleiten. "Seit dem 1. Juli 2012 dürfen abgehende Gespräche nur noch mit höchstens 35 Cent pro Minute berechnet werden. Das sind 7 Cent weniger als bisher", erklärt die Verbraucherzentrale NRW.
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