Redaktion / PM
28.06.2012

Multiplikatorenausbildung: Nachhaltige Schülerfirmen

Mit einer großen Abschlussveranstaltung endete in Loccum am 15. und 16. Juni 2012 ein deutschlandweit einmaliges Projekt: In einer 18‐monatigen Weiterbildung wurden 50 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet von der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der BNEAgentur Niedersachsen zu Experten für Nachhaltige Schülerfirmen qualifiziert.
 

Die neu ausgebildeten Multiplikatoren werden nach den Sommerferien Schulen zum Konzept der Nachhaltigen Schülerfirmen beraten und unterstützen. Zusätzlich erwarben sie eine Qualifikation als zertifizierte NFTE Entrepreneurship Trainer und können Jugendliche mit dem praxisorientierten Wirtschaftsprogramm des Network For Teaching Entrepreneurship helfen, Selbstvertrauen und Unternehmergeist aufzubauen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) förderte das Projekt.

 

Kernaspekte Nachhaltiger Schülerfirmen

Lernen in Nachhaltigen Schülerfirmen motiviert zum Handeln
Dr. Alexander Bittner von der DBU brachte treffend auf den Punkt, was das Besondere am Konzept der Nachhaltigen Schülerfirmen ist. "In den achtziger Jahren war es der erhobene Zeigefinger, der uns aufforderte, unser Verhalten zu ändern, um weitere Umweltkatastrophen zu verhindern. In vielen Fällen führte das aber nur zu übersteigerten Ängsten oder Resignation." Im Gegensatz dazu motiviere das Lernen in Nachhaltigen Schülerfirmen zum Handeln. Die jungen Menschen lernen Ein Projekt der FU Berlin In Kooperation mit Gefördert durch Ein Projekt der FU Berlin über diese innovative Methode, dass Nachhaltigkeit Spaß mache und sie aktiv an der Zukunftsgestaltung teilhaben können, so der Referent der DBU. Dann hätten auch die nachfolgenden Generationen die Chance, eine Welt vorzufinden, in der sie ihre Bedürfnisse zufriedenstellen könnten

Weg zu einem nachhaltigen Bewusstsein führt über die Bildung
Prof. Dr. Gerhard de Haan, Projektleiter der Multiplikatorenausbildung und Vorsitzender des Nationalkomitees der UN‐Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung", machte deutlich, dass der Weg zu einem nachhaltigen Bewusstsein über die Bildung führt. Eindringlich wies er darauf hin, dass sich Schule auf einen neuen Weg des Lernens machen muss und wir es uns nicht mehr leisten könnten, in den Schulen auf Bildung für nachhaltige Entwicklung zu verzichten: "Die globalen Probleme fordern ein Umdenken in unserer Gesellschaft. Wir brauchen Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulen, damit unsere Kinder zu selbstbewussten Zukunftsdenkern und Zukunftslenkern heranwachsen."

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