Das Ende der sozialen Not: Rent a Homeless

Wir verlangen, dass Obdachlose nicht länger im öffentlichen Raum um Münzen betteln, sondern die staatliche Obdachlosenhilfe als Werbeträger mitfinanzieren.
 

Ältere Männer mit schadhaftem Gebiss etwa könnten Passanten, quasi als stilles Mahnmal, den Weg zur nächsten Klinik für ästhetische Zahnheilkunde weisen, indem sie ein entsprechendes Schild hochhalten. Dazu müssten sie natürlich aufstehen, und schon erlangen sie jene innere Haltung, die einen befähigt, in die Mitte der Gesellschaft zurückzufinden. Klapprige Mischlingshunde als Werbefläche sollte man auch nicht verachten; demnächst gibt es Hunde-Leibchen mit "Hier könnte Ihre Werbung stehen!". Kassiert wird in Pappbechern mit Firmenlogos.

 

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Donnerstag, 09.02.12
 
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