Die rund 75.000 Einwohner zählende Stadt Arnsberg liegt im Hochsauerland. 2006 wurde in einigen Stadtteilen eine Verschmutzung des Trinkwassers mit perfluorierten organischen Tensiden (PFT) festgestellt. Sie gelten als krebserregend und rührten vermutlich aus einer Verschmutzung des Ruhrzuflusses Möhne - entstanden durch industrielle Abwässerschlämme, die von einer Entsorgungsfirma als Düngemittel verkauft wurden. Im April 2010 hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld Anklage erhoben.
VergleichswerteIn Folge des Skandals untersuchte eine Expertenkommission der Ruhr-Universität Bochum (RUB) das Blut von 700 Kindern, Frauen und Männern aus Arnsberg sowie den Vergleichsgebieten Brilon und Siegen, in denen es eine solche Verschmutzung nicht gab. 2007 und 2008 wurden die Untersuchungen wiederholt.
Boxplots zur grafischen DarstellungDas aktuelle MUED-Arbeitsblatt beschäftigt sich mit grafischen Darstellungen von vergleichenden Untersuchungen an Kindern im Arnsberger Raum, die einer PFT-Belastung über das Trinkwasser ausgesetzt waren. Die behandelten Boxplots zeigen nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Untersuchungsprogramm: Es geht um eine ganz bestimmte Verbindung (Perfluoroktansäure = PFOA) im Blut von Kindern.
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