Auf seinem Internetportal ipp.mpg.de führt das Institut mit Sitz in Garching und Greifswald naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche in zehn Schritten zum Forschungsziel: einem Fusionskraftwerk, das wie die Sonne Energie aus der Verschmelzung von Atomkernen gewinnt. In dem Lernspiel können die Spielerinnen und Spieler einen Teil der Fragen, die sich den Forschenden stellen, interaktiv kennenlernen. Dabei wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Geschicklichkeit verlangt.
Die Spieler können sich als Physiker versuchen und, die nötige Wendigkeit vorausgesetzt,
In einer Highscore-Liste kann man sich mit anderen messen. Zum 50-jährigen Bestehen des IPP werden unter den Spielerinnen und Spielern zudem monatlich kleine Preise verlost.
Plasma einsperren und aufheizenZur Entwicklung eines Fusionskraftwerks muss es gelingen, den Brennstoff - ein dünnes ionisiertes Wasserstoffgas, ein "Plasma" - berührungsfrei in einem magnetischen Käfig einzuschließen und auf Zündtemperaturen über 100 Millionen Grad aufzuheizen. Um mehr als das Milliardenfache ist die erreichte Fusionsleistung von den Anfängen bis hin zu den Weltrekordwerten der europäischen Gemeinschaftsanlage JET gestiegen.
Ziel: Selbst heizendes PlasmaDie große internationale Testanlage ITER, die zurzeit in weltumspannender Kooperation in Cadarache in Südfrankreich entsteht, soll erstmals ein sich selbst heizendes und Energie lieferndes Plasma erzeugen - eine Entwicklung, an der das IPP mit seinen experimentellen und theoretischen Arbeiten wesentlichen Anteil hat.
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