Vandalismus im Veedel: Spurensuche mit der Kamera

Liebe Leserinnen und Leser,
 

die Frage, was Menschen treibt, frisch gestrichene Häuserwände zu besprühen oder U-Bahn-Scheiben zu zerkratzen, ist vermutlich müßig. Frust oder Lust am Bösen? Es ist jedenfalls Alltag. Wenn wir Jugendliche erzieherisch davon abhalten, die Schultoiletten mit Klopapier zu verstopfen und so gezielt zu überfluten, wäre im Eigeninteresse viel gewonnen. Man muss Vandalismus den Nimbus des Coolen nehmen, den er für viele Teenager hat, und die Gedankenlosigkeit angehen, die ihn oft begleitet.

 

Neue Unterrichtseinheiten

Scherben - Splitter - Schmierereien
In der neuen Unterrichtseinheit von Heidi Haaf für den Politikunterricht sollen Jugendliche die Brennpunkt-Tatorte für Vandalismus in ihrer Schulgemeinde ermitteln und fotografieren. Die so entstandende multimediale Reportage enthüllt, wie Betroffene fühlen, was Expertinnen und Experten raten und welche Vorschläge die Schülerinnen und Schüler selber zum Vorgehen gegen Vandalismus haben. Alternativ kann auch eine Zeitungsseite erstellt werden.

Schuleingangsphase: Meine Ferienbilder
So, und jetzt zu etwas Schönem: Im Spätsommer machen viele Grundschulen Ausflüge mit den Kindern. Die auf den Ausflügen entstandenen Fotos können als Grundlage für das Praxisbeispiel von Elisabeth Schallhart eingesetzt und bearbeitet werden: Unter anderem sollen die Kinder von ihren Erlebnissen erzählen und den anderen aufmerksam zuhören. Ferner denken sie sich kleine Kurzgeschichten aus und praktizieren aktive Medienarbeit.

Audio-Lingua: Hörverstehenstraining online
Verena Heckmann vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) im Saarland stellt Ihnen heute Audio-Lingua vor, ein französisches Projekt der Akademie von Versailles. Mithilfe dieses Webprojekts können Ihre Schülerinnen und Schüler selbstständig einen Hörtext suchen, hören und erschließen, um ihn anschließend der Lerngruppe vorzustellen. Im Angebot sind MP3-Dateien in sieben Sprachen, darunter auch Englisch, Spanisch und Französisch.

Digitale Astrofotografie

Professionelle Astro-Fotografen fahren beispielsweise nach Spitzbergen, um dort, ausgerüstet wie der Camel-Man, in der Wildnis ihr einsames Zelt aufzuschlagen. Zugegeben, ihre Fotos sind noch einen Hauch spektakulärer, doch Peter Stinner zeigt Ihnen in einem aktuellen Beitrag für Naturwissenschaften entdecken! einen Weg, wie Ihre Schülerinnen und Schüler den Sternhimmel auch in Osnabrück, Fürth oder Halle digital aufnehmen können.

Wir hoffen, in dieser Newsletter-Ausgabe ist wieder etwas für Sie dabei!

Beste Grüße aus Köln

Stephanie Sellier, Redaktion

P. S.:

Hier kommen noch die Namen der drei Gewinnerinnen und Gewinner von lundi-lernen aus unserer Verlosung vom 1. September 2010. Herzlichen Glückwunsch.

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