So wird deutlicher als bisher herausgestellt werden müssen, dass bei Fabeln zu einer Bildhälfte auch eine korrespondierende Sachhälfte gehört; zudem soll hier die Grundlage für die Erkenntnis gefestigt werden, dass mit dem Bild eine private, gesellschaftliche oder auch politische Wirklichkeit gemeint sein kann, dass oftmals Missstände in der Wirklichkeit angeprangert werden und dass Fabelautoren deutliche Hinweise geben, wie Probleme gelöst werden könnten. Darüber hinaus aber sollen jetzt für ein subtileres Verständnis parabolischer Texte weitere Einblicke ermöglicht werden: Die Schüler sollten erkennen, dass die Handlungsträger in Fabeln weitgehend beliebig gewählt werden können, vorausgesetzt natürlich, die Entscheidung für eine Figur widerspricht nicht eklatant jeglichen Regeln der "Vernunft".
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Auch müssen nicht immer Tiere Rollen übernehmen; es können auch Menschen, ja sogar Gegenstände sein, denen ein Autor Handlungskompetenz erteilt. Erfahren sollen die Schüler auch, dass manchmal von unterschiedlichen Autoren bewusst identische Ausgangssituationen und ebenso bewusst dieselben Akteure gewählt werden, um dann aber gänzlich andere Lösungen vorzuschlagen.Erkannt werden sollte auch, dass die Form der Texte recht unterschiedlich sein kann: Einige Fabeln beschränken sich auf wenige Kernsätze, andere bevorzugen eine besondere epische Breite, wieder andere sind gereimt oder fast völlig dialogisiert. In dieser Reihe wird besonderer Wert darauf gelegt, die Schüler über eine handlungsorientierte Vorgehensweise die zuvor genannten Spezifika erkennen zu lassen.