Ursprung der KrankheitUrsprünglich ist die Schweinegrippe eine Infektion der Atemwege bei Hausschweinen. Häufigste Erreger sind die Influenza-A-Viren des Typus H1N1. Grippeviren gibt es bei Tieren ebenso wie bei Menschen, sie verbreiten sich normalerweise nur von Tier zu Tier oder von Mensch zu Mensch. Das H1N1 Virus ist jedoch besonders aggressiv und kann vom Schwein auf den Menschen und anschließend von Mensch zu Mensch übertragen werden. Die erste Erkrankung beim Menschen wurde im Frühjahr in Mexiko festgestellt und im Frühsommer wurde die Schweinegrippe von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Pandemie erklärt. Die erste Erkrankungswelle verlief relativ harmlos und es gab nicht mehr Todesopfer als bei normalen Grippeepidemien. Es ist allerdings zu befürchten, dass das Virus mutiert und in einer weiteren Welle umso heftiger zuschlägt.
AnsteckungDie Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektionen, zum Beispiel beim Niesen, Husten oder Händeschütteln. Die Inkubationszeit beträgt bis zu drei Tage, Ansteckungsgefahr besteht insgesamt zehn Tage lang.
Symptome und BehandlungDie Krankheitssymptome ähneln denen der normalen Grippe: Husten, Schnupfen, Erbrechen, Durchfall, Müdigkeit, Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit. Die Krankheit wurde bisher mit dem Grippemittel Tamiflu behandelt.
ImpfungSeit Ende Oktober steht Impfstoff bereit, der vor einer Infektion schützen soll. Diese Impfung wird vor allem für Angehörige von Risikogruppen empfohlen, zum Beispiel Beschäftigte in Pflegeberufen und an Flughäfen, Polizisten, chronisch Kranke und Menschen über 65 Jahre.
Die Lernumgebung besteht neben der Eingangsseite aus drei weiteren Hauptseiten (Schweinegrippe / Sprache / Dies und das), zwei Unterseiten zur Ergebniskontrolle dreizehn intern verlinkten interaktiven Übungen (HotPotatoes-Übungen) und zwölf externe Links. Abbildung 1 zeigt einen Ausschnitt aus der Lernumgebung (für die Großansicht bitte klicken). Die Arbeitsanweisungen auf den meisten Arbeitsblättern (bis auf Nummer 6, 11 und 13) beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt, oder auf interne Links. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet (durch einen Computer), auch auf den Deckblättern. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden.
Partnerarbeit halbiert die WartezeitOrganisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen Computer-Arbeitsplätze ab. Wichtig ist auch, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Als sinnvoll hat sich auf jeden Fall die Partnerarbeit erwiesen. So halbiert sich zum einen die Zahl der eventuell auf einen Computer wartenden Kinder und zum anderen können sich die Partnerkinder gegenseitig unterstützen.
Zusätzliche Medien zur ÜberbrückungAls zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: Die Schülerinnen und Schüler können zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Fremdwörter im Wörterbuch suchen, weitere Sätze mit Ortsangaben bilden, weitere zusammengesetzte Nomen suchen oder den Übungstext von Arbeitsblatt 1 als Lauf- oder Dosendiktat schreiben.
Fächerübergreifende Aufgaben lassen sich ausklammernDie Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt. Als Fachlehrkraft haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die sachkundlichen Themen zu behandeln und das Fach Deutsch auszuklammern. Dies bietet sich an, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist.
Vorschläge aus der Klasse aufgreifenWichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Die Schülerinnen und Schüler müssen Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung treffen, da nicht alle Kinder gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge aus der Klasse aufgegriffen werden, weil die Schülerinnen und Schüler erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen.
Computer-Experten lösen ProblemeAußerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll, und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder von der Lehrkraft bestimmt). Es hat sich zudem bewährt, "Computer-Expertinnen und -Experten" zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten.
Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lernumgebung angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen.
Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann.