Aufsatzunterricht ist Schreibunterricht vom ersten Schultag an. Wenn Kinder ihre Schultüte malen und ihren Namen daneben schreiben, beginnt ihr Schreibenlernen. Ein motivierender Schreibunterricht sorgt dafür, dass sich die Kinder dabei vom ersten Tag an als kompetent und erfolgreich erleben. Nur so lässt sich eine positive Schreibhaltung aufbauen und erhalten. Ab Klasse 3 sollen die Kinder die Fähigkeit entwickeln, ihre Texte bewusst im Zusammenhang von Schreibabsicht, Inhaltsbezug und Verwendung zu verfassen. Texte werden zunehmend adressatengerecht formuliert. Dies geschieht immer weniger spontan, sondern impliziert eine gedankliche Vorbereitung und abschließende Überarbeitung.
Üben anhand sprachlicher MankosPräsentiert wird den Kindern dieselbe Geschichte immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln. Sprachlich anspruchsvoll dargeboten, hat jede Variante genau dasjenige sprachliche Manko, an dem wesentliche Fertigkeiten erarbeitet und geübt werden.Ziel: Erzählstrukturen transferierenDie ansonsten gute Vorgabe soll Eingang finden in das Unterbewusstsein der Kinder und eines Tages von dort erinnerbar und abrufbar sein. Mehr noch, im Idealfall gelingt der Transfer verinnerlichter Erzählstrukturen auch auf neue Inhalte.Annäherung an das AufsatzschreibenEntstanden ist eine Reihe von sechs Lerneinheiten zur Aufsatzerziehung. Stück für Stück erproben und erlernen die Kinder, sich den unterschiedlichen Schwierigkeiten zum Verfassen von Aufsätzen über zahlreiche Übungen zu nähern und sie zu bewältigen.
Im Mittelpunkt steht dabei die Figur eines kleinen Teddys, der die Nacht allein im Wald verbringen muss. Die Kinder erfahren, mit welchen Adjektiven sie eine spannende, angstvolle oder gruselige Atmosphäre erzeugen können. Sie erproben unterschiedliche Satzanfänge und erlernen die wichtigsten Satzzeichen. Komplettiert werden die Lerneinheiten durch ausführliche didaktische und methodische Hinweise sowie eine Anleitung zur Bewertung der Aufsätze.
Aufsatzerziehung, Rechtschreibförderung