Heinrich Kuypers
13.05.2009

Physik: Versuche mit dem Eigenbau-Gitterspektrometer

Mit einfachen Mitteln bauen Schülerinnen und Schüler in nur 60 Minuten ein Gitterspektrometer. Spektren verschiedener Lichtquellen können fotografiert und mithilfe eines Kalibrierungsspektrums und eines Grafikprogramms auch quantitativ ausgewertet werden.
 

Die Zerlegung des Lichts in seine Bestandteile ist für viele Schülerinnen und Schüler ein geläufiges Phänomen. Meistens ist es aufgrund der Dispersion am Prisma bekannt. Allerdings haben die wenigsten Schülerinnen und Schüler ein Prisma zu Hause. Ebenfalls vertraut ist die Zerlegung des Lichts mithilfe der Reflektion an einer CD. Allerdings bleibt es dabei nur bei einer qualitativen Betrachtung des Lichts. Mit dem hier vorgestellten Selbstbau-Gitterspektrometer sind quantitative Messungen möglich, die eine Genauigkeit von einigen Nanometern aufweisen.

 

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • mit einfachen Mitteln nach einer Bastelanleitung ein einfaches Spektrometer bauen.
  • die Spektren verschiedener Lichtquellen qualitativ untersuchen.
  • das Spektrometer kalibrieren, die Spektren künstlicher Lichtquellen fotografieren (Digitalkamera) und am Rechner quantitativ auswerten.

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Informationen zum Autor

Heinrich Kuypers studierte in Düsseldorf Physik und Philosophie und in Tübingen und London Astronomie. Er unterrichtet heute an der Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf und bildet dort physikalisch-technische Assistenten aus.

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