InformationsflutIn der heutigen Gesellschaft werden wir fast erschlagen von einer wahren Informationsflut. Medien wie Fernsehen, Radio, Film, Zeitungen, Bücher und vor allem das Internet bieten millionenfach die Möglichkeit, Auskünfte zu einem bestimmten Thema zu sammeln. Wenn Sie zum Beispiel den Begriff "Schule" in die Suchmaschine Google eingeben, erhalten Sie als Ergebnis circa 83.400.000 Seiten, die sich mit diesem Gegenstand befassen. Das in der Tech Pi und Mali Bu-Episode "Das Info-Radar" relevante Thema "Sonnenbrand" gibt bei Google immerhin circa 584.000 Seiten her. In einem Online-Shop für Bücher fanden sich zum Begriff "Sonne" 3.651 Titel.
Kritischer Umgang mit InformationenAus dieser Unmenge von Informationen die richtigen und geeigneten herauszufinden, ist selbst für Erwachsene schwierig. Deshalb müssen wir unseren Kindern bestimmte Kriterien an die Hand geben, die ihnen die Auswahl erleichtern. Wichtig sind dabei vor allem folgende Gesichtspunkte: Wer hat die Information herausgegeben, welchem Zweck dient sie und kann ich sie überhaupt verstehen.
Verschiedene InformationsquellenDer Urheber eines Textes über Sonnenbrand kann ein Arzt sein, der in verständlichen Worten seine Patienten vor den Auswirkungen der Sonne warnt. Es kann aber auch ein frustrierter Urlauber sein, der sich im Internet seinen Schmerz von der Seele redet oder ein uneinsichtiger "Sonnenanbeter", der jegliche Warnungen in den Wind schlägt. Der Zweck eines Textes wird besonders deutlich, wenn man Aussagen in der Werbung mit den Aussagen unabhängiger Testberichte vergleicht. Der Werbetext will zum Kauf animieren und wird nur Positives herausstellen, während Testberichte über das gleiche Produkt oft etwas ganz anderes zutage bringen. Schließlich trägt die beste wissenschaftliche Abhandlung nicht zur Wissensvermittlung bei, wenn sie mit unverständlichen Fremdwörtern gespickt ist, die man nicht versteht.
Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Hier wird ausgegangen von der Geschichte, die Tech Pi und Mali Bu im Schwimmbad erleben und die als idealer Einstieg in das Thema dient. Für Kinder verständlich reißt sie Probleme der Informationsbeschaffung an und hat außerdem durch den narrativen Charakter hohen Unterhaltungswert, so dass mit Spaß gelernt werden kann.
ImpressumDie Kinder haben an mehreren Stellen im Internet Hinweise zu ihrem Thema gefunden. Die Frage ist, ob man diesen Seiten vertrauen kann. Arbeitsblatt Nr. 1 vermittelt, wie man das herausfindet.
Die Kinder vergleichen das Impressum einer Beauty-Seite für Mädchen mit dem Impressum der Kinderseiten der Uni Heidelberg zum Thema Sonnenbrand. Sie notieren die Informationen über den jeweiligen Herausgeber und überlegen, wem sie eher vertrauen können. Das Ergebnis wird auf dem Notizzettel notiert. Hinweis: Auf der Beauty-Seite ist Werbung integriert. Bitte weisen Sie die Kinder darauf hin, diese nicht anzuklicken!Dateigröße: 32 KB
RechtschreibfehlerNicht alles, was man auf Internetseiten, in Büchern oder Zeitschriften findet, muss richtig sein. Anhand von Arbeitsblatt Nr. 2 kann herausgefunden werden, warum das so ist.
Hier wird eine private Internetseite vorgestellt, auf der sich neun verschiedene Fehler eingeschlichen haben (Rechtschreibung und Grammatik). Die falschen Wörter werden aufgeschrieben und berichtigt. Schließlich wird ein Lückentext vervollständigt, der als Ergebnis der Recherche auf dem Notizzettel notiert werden soll.Dateigröße: 36 KB
ZeitschriftenPeter hat seine Informationen aus einer Zeitschrift. Hat er wohl zur richtigen Zeitschrift gegriffen?
Die Kinder überlegen, welche Fachzeitschriften sie zu bestimmten Themen befragen. Das Ergebnis wird auf dem Notizzettel festgehalten.Dateigröße: 45 KB
Befragung
Hier muss entschieden werden, wen man zu bestimmten Themen am besten fragt. Zum Schluss wird auf dem Notizzettel festgehalten, dass man am besten immer den fragt, der am meisten über das Thema wissen müsste.Dateigröße: 42 KB
Suchmaschinen
Die Kinder geben das Wort "Sonnenbrand" bei Google und bei verschiedenen Kindersuchmaschinen ein. Sie stellen fest, dass Google für sie ungeeignet ist, weil zu viele Ergebnisseiten ausgegeben werden. Sie finden heraus und notieren auf dem Notizzettel, dass die Auswahl schwieriger ist, je größer die Ergebnisliste und dass sie bei Kindersuchmaschinen eher geeignete und verständliche Seiten finden.Dateigröße: 61 KB
Informationen verstehen
Die Kinder vergleichen zwei Internetseiten zum Thema Sonnenbrand: die eine stammt aus Wikipedia, der Internetenzyklopädie, die andere aus der Juniorseite einer Apothekenzeitschrift. Aus beiden Seiten schreiben sie Begriffe auf, die sie nicht verstehen und kommen zu dem Schluss, dass der speziell für Kinder geschriebene Text verständlicher ist. Das Ergebnis wird wieder auf dem Notizzettel notiert.Dateigröße: 36 KB
Werbung und Testbericht
Die Schülerinnen und Schüler schreiben die Adjektive auf, die auf der Internetseite einer Kosmetikfirma für ein Sonnenschutzmittel benutzt werden. Anschließend sollen sie entscheiden, welche Note sie dem Produkt geben würden (von 1 bis 5). Da nur positive Adjektive benutzt wurden, wird die Qualität wahrscheinlich hoch eingeschätzt.Nun überprüfen sie den Testbericht der Stiftung Warentest und stellen fest, dass das unabhängige Gutachten die Note "mangelhaft" ergibt. Sie überlegen, dass Werbung oft etwas anderes aussagt, als wirklich in einem Produkt steckt, weil zum Kauf animiert werden soll.Dateigröße: 38 KB
Fragen zur Geschichte
Durch Ankreuzen der richtigen Antworten zeigen die Kinder, dass sie aufmerksam zugehört und die Geschichte verstanden haben.Dateigröße: 39 KB
Wörter ordnen
Hier sollen 18 Wörter in eine Tabelle mit den Überschriften "Kenntnisse erwerben" und "Medien" eingeordnet und mit zwei Wörtern aus jeder Tabellenspalte Sätze gebildet werden.Dateigröße: 40 KB
Media
Zehn englische Begriffe zum Thema Medien werden vorgestellt. Die Aussprache kann mit Hilfe des interaktiven Wörterbuchs www.dict.cc geübt werden. Zwei Hot Potaoes-Zuordnungsübungen, die im Aufgabenbereich der Kinder bereit gestellt werden, sichern die gelernten Begriffe, bevor die Zuordnung auf dem Arbeitsblatt wiederholt wird.Dateigröße: 69 KB
Lernwörter üben
Hier werden Lernwörter für ein Diktat geübt. Die Kinder schreiben die Nomen in Einzahl und Mehrzahl mit Artikel auf und entziffern Rätselschriften. Zum Schluss schreiben sie die Lernwörter als Laufdiktat, das von einem Partner kontrolliert wird.Dateigröße: 51 KB
Lösung der Rätselschriften
Diktattext: Informationen sammelnTech Pi baut ein Info-Radar, aber die Kinder müssen trotzdem Informationen sammeln. Das Radar sortiert sie dann danach, woher sie kommen: von Personen, die man fragen kann, aus Radio, Video oder Fernsehen, aus dem Internet und aus Bücher oder Zeitschriften.Das Info-Radar explodiert und die Kinder müssen die gefundenen Informationen selber beurteilen. Sie müssen überlegen, ob sie den richtigen oder einfach nur den schnellsten Weg gewählt haben, ob es der beste oder nur der bekannteste war und ob sie die Informationen überhaupt verstehen können.Man kann nicht alles, was man liest und hört kritiklos übernehmen.
Die Satzbaumaschine
Die Kinder bauen sich eine Satzbaumaschine und schreiben vorgegebene Satzteile (Subjekt, Prädikat, Objekt) auf Papierstreifen. Anschließend bilden sie Sätze damit und schreiben sie auf.Dateigröße: 28 KB
Eine Schwimmbad-Geschichte
Auf den Etiketten von drei Sonnenmilchflaschen stehen jeweils sechs Wörter (Nomen, Verben und Adjektive). Durch Würfeln erhält man aus jeder Flasche drei Wörter, die in der anschließenden Geschichte vorkommen müssen. Hier lassen die Schülerinnen und Schüler ihrer Fantasie freien Lauf und erfinden ein weiteres Abenteuer von Tech Pi und Mali Bu, das zwar auch im Schwimmbad spielt, aber mit dem Thema Sonnenbrand nichts zu tun haben muss.Dateigröße: 37 KB
Wörter mit der Endung -ine
In einem Silbengitter sind zehn entsprechende Wörter versteckt, die zusammengesetzt und aufgeschrieben werden. Der abschließende Lückentext überprüft das Verständnis und übt die Schreibweise der gefundenen Wörter.Dateigröße: 37 KB
Eine Übersicht aller Arbeitsblätter. Die Schülerinnen und Schüler behalten damit den Überblick, welches Arbeitsblatt bereits bearbeitet wurde.Dateigröße: 61 KB