Dr. Stefanie Schäfers
06.10.2008

Anwendung des Programms im Unterricht

Mithilfe des kleinen Computerprogramms "Wortsalat" erstellen die Kinder Wortlisten, anhand derer sie anschließend ihre Reizwörtergeschichte verfassen.

Die Multimedia-Software "Wortsalat"

Einzel- oder Partnerarbeit
Die Anwendung des Programms kann wahlweise einzeln oder im Rahmen einer Freiarbeitsphase, zum Beispiel beim Stationenlernen, eingesetzt werden. Idealerweise sollte es in Einzel- oder Partnerarbeit bedient werden, damit die Lernenden sich in ihrem eigenen Tempo auf das eigenständige Tippen der Wörter und Bedienen des Programms einlassen können.

Motivierende Aspekte
Der Reiz, der motivierende Aspekt dieser Software, liegt in der optischen Neuanordnung der Textfelder. Wurden Reizwort- oder Klopfgeschichten bisher in schriftlicher Form durch Zettelziehen oder durch mündliche Absprachen in Form von Zurufen in ihrem Wortmaterial vorbereitet, geschieht dies hier über eine einfache Computer-Anwendung, die den Schülerinnen und Schülern die Angst vor der Arbeit am Rechner nehmen soll.

Umgang mit einfachen Computer-Anwendungen
Die Kinder üben das auch für die spätere Computer-Arbeit wichtige Ausfüllen von Textfeldern, indem sie mithilfe der Maus oder der Tabulator-Taste zwischen den Feldern springen (dabei müssen nicht alle Felder ausgefüllt werden, die Übung funktioniert auch bei nur einigen ausgefüllten Feldern), die Buttons bedienen (zum Sortieren und Ausdrucken) und das Programm jeweils neu starten (über den "Neu"-Button).

Didaktische Reduktion
Auf eine auffällige farbige Gestaltung, weitere Befehl-Buttons und ähnliches wurde bei der Konzeption der Software bewusst verzichtet; die Schülerinnen und Schüler erhalten so ein klar konzipiertes, didaktisch reduziertes Layout, das altersgerecht und thematisch angemessen nur eine bestimmte Methode einübt, die alternative traditionelle Schreibanlässe ersetzt.

Von der Wortliste zur Reizwörtergeschichte

Wichtig: Computer-Grundkenntnisse
Die Lehrkraft kann zur Einführung der Anwendung das Programm über einen Beamer oder in Kleingruppen vorführen, damit die Schülerinnen und Schüler den Ablauf kennen lernen. Grundkenntnisse im Löschen von Buchstaben sowie der Groß- und Kleinschreibung und der Bedienung der linken Maustaste bei den Kindern müssen vorhanden sein.

Sicherung der Arbeitsschritte
Zur Sicherung können die erarbeiteten Schritte an der Tafel festgehalten werden:

  • Gehe mit der Maus auf "Neu".
  • Tippe Wörter in die Lücken. Wechsle mit der Maus oder mithilfe der Tabulatur-Taste zwischen den Feldern.
  • Gehe mit der Maus auf "OK".
  • Wiederhole Schritt 3, sooft du magst.
  • Gehe mit der Maus dann auf "Drucken".
  • Tauscht die Ausdrucke und schreibt eine kurze, lustige Geschichte, in der alle Wörter auf der Liste in der passenden Reihenfolge vorkommen.

Verfassen der Geschichten
Nach dem Generieren der Wortlisten können die Schülerinnen und Schüler ihre Listen ausdrucken und verteilen, um anschließend ihre Reizwörtergeschichten zu verfassen und diese (exemplarisch) zu präsentieren.

Informationen zur Autorin

Dr. Stefanie Schäfers ist 2008 bis 2009 Dozentin an der Universität Osnabrück für den Bereich der germanistischen Sprachdidaktik und beurlaubte Oberstudienrätin für die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre.

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