Einzel- oder PartnerarbeitDie Anwendung des Programms kann wahlweise einzeln oder im Rahmen einer Freiarbeitsphase, zum Beispiel beim Stationenlernen, eingesetzt werden. Idealerweise sollte es in Einzel- oder Partnerarbeit bedient werden, damit die Lernenden sich in ihrem eigenen Tempo auf das eigenständige Tippen der Wörter und Bedienen des Programms einlassen können.Motivierende AspekteDer Reiz, der motivierende Aspekt dieser Software, liegt in der optischen Neuanordnung der Textfelder. Wurden Reizwort- oder Klopfgeschichten bisher in schriftlicher Form durch Zettelziehen oder durch mündliche Absprachen in Form von Zurufen in ihrem Wortmaterial vorbereitet, geschieht dies hier über eine einfache Computer-Anwendung, die den Schülerinnen und Schülern die Angst vor der Arbeit am Rechner nehmen soll.Umgang mit einfachen Computer-AnwendungenDie Kinder üben das auch für die spätere Computer-Arbeit wichtige Ausfüllen von Textfeldern, indem sie mithilfe der Maus oder der Tabulator-Taste zwischen den Feldern springen (dabei müssen nicht alle Felder ausgefüllt werden, die Übung funktioniert auch bei nur einigen ausgefüllten Feldern), die Buttons bedienen (zum Sortieren und Ausdrucken) und das Programm jeweils neu starten (über den "Neu"-Button).
Didaktische ReduktionAuf eine auffällige farbige Gestaltung, weitere Befehl-Buttons und ähnliches wurde bei der Konzeption der Software bewusst verzichtet; die Schülerinnen und Schüler erhalten so ein klar konzipiertes, didaktisch reduziertes Layout, das altersgerecht und thematisch angemessen nur eine bestimmte Methode einübt, die alternative traditionelle Schreibanlässe ersetzt.
Wichtig: Computer-GrundkenntnisseDie Lehrkraft kann zur Einführung der Anwendung das Programm über einen Beamer oder in Kleingruppen vorführen, damit die Schülerinnen und Schüler den Ablauf kennen lernen. Grundkenntnisse im Löschen von Buchstaben sowie der Groß- und Kleinschreibung und der Bedienung der linken Maustaste bei den Kindern müssen vorhanden sein.
Sicherung der ArbeitsschritteZur Sicherung können die erarbeiteten Schritte an der Tafel festgehalten werden:
Verfassen der GeschichtenNach dem Generieren der Wortlisten können die Schülerinnen und Schüler ihre Listen ausdrucken und verteilen, um anschließend ihre Reizwörtergeschichten zu verfassen und diese (exemplarisch) zu präsentieren.
Dr. Stefanie Schäfers ist 2008 bis 2009 Dozentin an der Universität Osnabrück für den Bereich der germanistischen Sprachdidaktik und beurlaubte Oberstudienrätin für die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre.