Je nach Leistungsfähigkeit der Lerngruppe sollte die Lehrkraft zu Beginn eine Übungen per Beamer vorführen, danach ist die Arbeit in Zweierteams oder Kleingruppen, je nach Medienausstattung der Schule, in freier Zeiteinteilung möglich. Bei nur einem oder zwei Rechnern pro Klasse ist alternativ eine Einführung in das Thema über den interaktiven Lückentext und - arbeitsteilig - das Memory-Spiel (Material 3) zur gleichzeitigen Bearbeitung denkbar. Auch kann die Zuordnungsaufgabe im Plenum gelöst werden, notfalls sogar ohne Computer, wenn die Lehrkraft das Lösungsblatt (Lösungen 1, siehe Downloadbereich auf der Startseite) mit ungeordneten Wortstämmen an die Tafel schreibt beziehungsweise entsprechende Kärtchen anheftet.
Material 1 unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der interaktiven Zuordungsaufgabe am Computer.Dateigröße: 41 KB
Dieses Dokument beinhaltet Vorlagen für ein Memory-Spiel zu gegensätzlichen Wortpaaren sowie die entsprechende Anleitung.Dateigröße: 33 KB
Eindeutige LösungenDie Auswahl der jeweils drei Verben im Zuordnungsspiel wurde so getroffen, dass die richtigen Lösungen relativ "eindeutig" zu erkennen sind. Sich wiederholende Vorsilben wurden erst im Vergleich zu anderen Verben aufgegriffen, so dass keine Mehrfachlösungen (zum Beispiel "anzünden", "entzünden") innerhalb einer Aufgabe möglich sind.Prüffunktion mit FeedbackDas Programm bietet eine Prüffunktion an, die korrekte Lösungen mit einem Smiley markiert und eine prozentuale Rückmeldung über die Richtigkeit gibt. Der Hinweis auf falsche Antworten ist leicht zu erkennen, so dass die Kinder ihre Antworten gegebenenfalls dementsprechend überarbeiten können.
Interaktiver LückentextDer Lückentext wurde durch die Vorgabe der einzusetzenden Wörter didaktisch vereinfacht. Zudem gibt es eine Tipp-Funktion, durch die die Lernenden den ersten, zweiten, dritten ... Buchstaben des korrekten Lösungsworts einfordern können. Die Definition ist bewusst knapp und gut verständlich gehalten.
Verben "be-greifen"Das Memory-Spiel kann von der Lerngruppe zunächst als vorliegendes Material 3 besprochen werden, ehe die Schülerinnen und Schüler hieraus selbst die Kärtchen auf Karton kleben und ausschneiden. So befassen sie sich bereits vor dem eigentlichen Spiel mehrmals mit dem Lesen und "Be-greifen" der abgedruckten Verben und können ihnen bisher unbekannte Ausdrücke im Klassen- oder Gruppengespräch und mithilfe von Wörterbüchern klären.Zuordnung gegenteiliger VerbenAnschließend legen die Lernenden die Kärtchen in Kleingruppen von zwei bis acht Kindern verdeckt vor sich auf den Tisch und versuchen durch abwechselndes Aufdecken, Vorlesen und Sich-Merken der Verben die jeweils gegenteiligen Verben einander passend zuzuordnen. Richtige Zuordnungen erlauben einen weiteren Spielzug, ansonsten macht der Nachbar oder die Nachbarin weiter. Die richtig erkannten Verben werden anschließend in ihrer Gegenüberstellung notiert.
Für lernstärkere und ältere Lerngruppen bietet sich eine Weiterführung der Thematik mithilfe von Material 4 an. Zur Einführung in die Unterrichtsstunde kann die Lehrkraft die bereits bekannten Verben, die Antonyme, darstellen, erneut an die Tafel schreiben oder als Kärtchen heften und die Aufmerksamkeit der Lernenden auf die Vorsilben lenken. Diese Erarbeitung wird anschließend in Partner- oder Gruppenarbeit fortgeführt, am Ende kann erneut das Formulieren eigener Beispielsätze stehen.
Nur anhand der Vorsilben sollen gegenteilige Vorsilben angeordnet werden, zu denen die Schulkinder im Unterrichtsgespräch selbst entsprechende Verben bilden.Dateigröße: 33 KB
Zu Händen der Lehrkraft finden sich unter den Materialien vereinfachte Zusammenstellungen der Präfixsystematisierungen von Fleischer (1982, siehe Material 5 und 6), die zudem die Modalität der Vorsilben angeben. Integrativ können diese Hinweise auch im Unterrichtsgespräch zur Erläuterung der Bedeutung des Themas eingeführt werden.
Diese Präfixsystematisierung von Fleischer (1982) gibt die Modalität der Vorsilben an (Hinweise auf den Beginn einer Handlung, auf die Dauer, auf das Ende et cetera).Dateigröße: 34 KB
Diese Liste zählt gängige Verben mit den dazugehörigen Synonymen, Präfixen und Antonymen auf. Beispiele illustrieren deren Verwendung (nach Fleischer, 1982).Dateigröße: 37 KB