Sabine Preußer
30.04.2008

Lernziele in Bezug auf die Gestaltungskompetenz

Folgende Teilbereiche der OECD-Schlüsselkompetenzen beziehungsweise Teilkompetenzen der Gestaltungskompetenz werden angesprochen.

Interaktive Anwendung von Medien und Tools

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen, indem sie Vielfalt und Verschiedenheit im ökologischen Bereich beschreiben und beurteilen und indem sie aufgrund von Perspektivübernahmen unterschiedliche Sichtweisen und Wissensformen über globale nicht-nachhaltige Entwicklungen darstellen.
  • durch die fachübergreifende und interaktive Aneignung der Thematik mithilfe einer Lernsoftware interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln können.
  • technische Funktionen und Möglichkeiten eines Computerprogramms wie zum Beispiel Texte verfassen, editieren und Grafiken erstellen, trainieren.
  • die Nutzungsmöglichkeiten des Internets kennen- und anwenden lernen.

Interagieren in heterogenen Gruppen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • in Gruppen differente Standpunkte zur Nachhaltigkeit benennen und analysieren und in diesem Zusammenhang Kontroversen demokratisch austragen können.
  • An Entscheidungsprozessen partizipieren können, indem sie veranschaulichen, wie kooperatives Problemlösen bei der Entwicklung von Handlungsstrategien für nachhaltige Entwicklung realisiert werden kann und indem sie Meinungsverschiedenheiten und Konflikte in Bezug auf Fragen der nicht-nachhaltigen Entwicklung konstruktiv bewältigen (Rollenspiel/Diskussion).
  • andere motivieren können, aktiv zu werden, indem sie eigene und gemeinschaftliche Motivationen für die Teilhabe an demokratischen Entscheidungsprozessen und an nachhaltigen Handeln beschreiben.

Eigenständiges Handeln

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • sich die einzelnen Themen eigenständig durch die Nutzung einer Lernsoftware aneignen.
  • anhand der Durchführung eines interaktiven Unterrichtprojektes zur Nachhaltigkeit eigene Erfahrungen mit selbstständiger Planung und selbstständigem Handeln nachweisen.
  • die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren.

Weitere Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die Interessen und Aktivitäten einzelner Akteure (Wirtschaftsunternehmen, staatliche Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler) in Bezug auf die Nutzung die Artenvielfalt des tropischen Regenwaldes benennen, ihre Zielsetzungen beschreiben und die erwartbaren oder schon wahrnehmbaren Effekte ihres Handelns beurteilen.
  • die vielfältigen Gründe für die Zerstörung und Argumente für den Erhalt der Artenvielfalt erläutern. Sie können unter Zuhilfenahme von naturwissenschaftlichem Fachwissen, von Ethik und Ästhetik, ökonomischer und medizinischer Argumentationen für den Schutz komplexer Ökosysteme plädieren, sich selbst positionieren und ihre Meinung formulieren.
  • Aktivitäten und Lernfortschritte aus der Beschäftigung mit der Thematik "Artenvielfalt" benennen, die sie motivieren, die erworbenen Kenntnisse, Problemlösungsstrategien und Handlungskonzepte zu erweitern und anzuwenden. Sie sind in der Lage, ihren Alltag und ihre Lebensstile unter dem Blickwinkel ihrer Bedeutung für die Artenvielfalt zu reflektieren.

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