Margret Datz
12.10.2007

Kurzbeschreibung der Lerneinheit

Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite aus sieben weiteren Hauptseiten, sechs intern verlinkten interaktiven Übungen und 34 externen Links.

Aufbau der Lerneinheit

Die Arbeitsanweisungen auf den meisten Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet, auch auf den beiden Deckblättern. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die einzelnen Seiten sind frei wählbar, müssen also nicht in einer bestimmten Reihenfolge abgerufen werden - das Kind entscheidet nach Neigung und Absprache mit dem Partner/der Gruppe.

Zeitlicher Ablauf

Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Partnerarbeit hat sich auf jeden Fall als sinnvoll erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partner sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel weitere Übungen zur Großschreibung von Nomen und Satzanfängen, weitere Sinnesgedichte, Partnerdiktat, Dosendiktat oder Laufdiktat und Suchen weiterer Herbstwörter. Der fächerübergreifende Ansatz ermöglicht es zudem, den normalen Stundenplan für die Projektdauer außer Kraft zu setzten. Wichtig sind jedoch eine gemeinsame Einführung und Erklärung der Handhabung der Lerneinheit und ein tägliches Feedback, bei dem exemplarisch einige Gruppensprecher, die von den Kindern bestimmt oder per Losverfahren ausgesucht werden können, über ihre Arbeit und etwaige Probleme berichten, für die dann gemeinsam Lösungswege gesucht werden.

Organisation des Ablaufs

Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computernutzung müssen getroffen werden, da nicht alle gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Sind die Kinder an diese Art des Arbeitens gewöhnt, erfolgt die Computernutzung vollkommen problemlos: Ein Blick in die Medienecke genügt. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder vom Lehrer bestimmt). Es hat sich zudem bewährt, "Computer-Experten" zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten.

Voraussetzungen

Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr auf den heimischen Rechner über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Bei dieser Lernumgebung sind Kopfhörer besonders wünschenswert, da die Kinder sich die verschiedenen Videos ansehen sollen. Außerdem müssen für die Übung der Aussprache der englischen Wörter die Audiodateien individuell wiederholt werden. Mit den verschiedenartigen Geräuschen würden sich nicht nur die Kinder an den Computern gegenseitig stören, die restliche Klasse könnte ebenso wenig in Ruhe arbeiten. Für das Abspielen der Videos benötigen Sie den Real Player oder Windows Media Player, die, falls noch nicht auf dem PC installiert, aus dem Netz herunter geladen werden können. Achten Sie bitte darauf, die kostenlose Version zu wählen! Als Einstieg in das Thema könnten Sie ein Herbstfoto aus den Microsoft ClipArts ausdrucken und als stummen Impuls zeigen. Ideal wäre hier, wenn Sie das Foto über einen Beamer vergrößert an die Wand werfen könnten.

Erfolgskontrolle

Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft wird.

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