Ob bei der Planung der nächsten Unterrichtseinheit, Überlegungen für ein übersichtliches Tafelbild oder der Durchführung von Projekttagen: Immer wieder muss man seine Ideen sammeln, ordnen und möglichst so darstellen, dass andere diese Ordnung nachvollziehen können. Zu diesem Zweck gibt es eigens Programme, die auf diese Aufgaben ausgerichtet sind. So muss man nicht versuchen, auf dem ohnehin beschränkten Word-Dokument mit Linien, Rahmen und Textfeldern mühselig Schaubilder zu erstellen. Mindmapping-Programme helfen, die Informationen zunächst in eine klare Struktur oder Hierarchie zu bringen, um sie im Anschluss übersichtlich anzuordnen.
Arbeitserleichterungs für die LehrkraftNeben dem Einsatz im Unterricht können die Lehrenden Mindmaps auch dazu nutzen, ihre Arbeitsprozesse zu ordnen. Beispielsweise kann eine längerfristige Unterrichtsplanung in einer Mindmap zusammengefasst werden und wird so übersichtlich dargestellt, ohne Einzelheiten und Details zu vernachlässigen.
Chancen und Grenzen der schulischen NutzungDigitale Mindmaps bieten für den Unterricht große Vorteile gegenüber den traditionellen Skizzen auf Papier: Bei der Arbeit am Computer lassen sich auch später noch Anordnung und Platz variieren, so dass Zusätze problemlos eingefügt werden könnnen. Außerdem sind die späteren Präsentationsformen sehr vielfältig: Die "Wissenskarte" kann ausgedruckt werden, über einen Beamer im Unterricht präsentiert oder sogar auf eine Internetseite eingebunden werden. Sofern die Schülerinnen und Schüler mit den Mindmapping-Programmen arbeiten, sind gewisse technische Hürden zu bedenken. So sollte man überlegen, wie man den kreativen Prozess der Ideensammlung zu Beginn eines Themas mit der Arbeit am PC sinnvoll in Einklang bringt. Außerdem dürfte die Arbeit mit dieser Form von Programmen kaum geläufig sein, so dass man bei einer unerfahrenen Lerngruppe eine gewisse Einarbeitungszeit einrechnen sollte.
Content-Management-System, Wiki, Websitegenerator, Lernplattform, Computeranwendung