Diese Communities ermöglichen es registrierten Nutzern, eigene Fotos beziehungsweise Videos zu veröffentlichen, die Werke anderer zu kommentieren, sich in thematischen Gruppen zu vernetzen und vieles mehr. Das Niveau der so zugänglichen Bilder und Filme reicht von sehr anspruchsvollen Arbeiten bis hin zu heimlich im Unterricht gefilmten Handyvideos. Insbesondere auf Videoportalen stellen viele Nutzer nicht (nur) eigene Filme ein, sondern auch Teile von Fernseh- oder Kinofilmen, was auch für die Portalbetreiber urheberrechtliche Probleme mit sich bringt.
"Soziale Lesezeichen" können Nutzer in entsprechenden Online-Portalen speichern. Im ersten Schritt dienen diese Angebote dazu, dass ein Nutzer - anstatt Favoriten lokal im Browser zu speichern - seine Lesezeichen online speichern und mit Schlagworten (so genannten Tags) versehen kann. Wenn er möchte, sind diese Bookmarks für andere Nutzer einsehbar. So kann man Menschen mit ähnlichen Interessen finden und von deren Webrecherchen profitieren.
Insbesondere bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebt sind Soziale Netzwerke, in denen es darum geht, sich selbst darzustellen, sich mit Freunden und Bekannten aus dem "real life" zu vernetzen und neue Online-Bekanntschaften zu schließen. Gerade bei Kindern und Jugendlichen besteht hier die Gefahr, dass diese zu viel über sich preis geben, das möglicherweise auch in falsche Hände geraten kann.
Neben Texten und Links können im Web 2.0 natürlich auch Audios getauscht werden. Audio-Podcasts sind eine Möglichkeit, Geräusche im Netz zu transportieren, aber es gibt noch weitere Varianten.