Je zwei Lernende erhalten einen Satz mit den kleineren Puzzle-Karten, der dieselben Elemente enthält, die auch an der Tafel fixiert sind. Sie sollten ebenfalls laminiert sein (Wiederverwendbarkeit). Die Karten werden von der Lehrerin oder dem Lehrer beispielhaft vorgestellt. Wie die DIN-A4-Karten werden auch hier nur Eigenschaften genannt, die bei der Bildung von Elementfamilien nützlich sind (Atommasse, Verbindungen; Metalle, Halbmetalle oder Nichtmetalle sind durch die Kartenfarbe markiert).
Elemente-Karten für die Partnerarbeit.Dateigröße: 58 KB
Identischer Kartensatz im PDF-Format.Dateigröße: 14 KB
Die Schülerinnen und Schüler ordnen die Karten in Partnerarbeit. Das Ordnungsprinzip verinnerlichen sie am besten, wenn sie das PSE selbstständig erarbeiten. Nach den ersten Versuchen erweist sich eine Gruppierung der Elemente nach Metallen, Halbmetallen und Nichtmetallen schnell als wenig sinnvoll und wird verworfen. Ziel ist, dass die Lernenden die Elementfamilien finden und nach ihrer Atommasse ansteigend von oben nach unten und von rechts nach links ordnen.
Die Identifizierung von Elementfamilien sollte zuvor an ausgewählten Beispielen geübt worden sein. Zusätzliche Tipps sind hilfreich: zum Beispiel, dass die verteilten Karten insgesamt sieben Familien zuzuordnen sind, oder dass man Wasserstoff und Sauerstoff erst zum Schluss einordnen sollte. Mit diesen beiden Elementen haben Schülerinnen und Schüler erfahrungsgemäß Schwierigkeiten. Das liegt daran, dass auf den Sauerstoff- und Wasserstoff-Puzzle-Karten Wasser als "wichtige Verbindung" genannt wird. Das verführt viele dazu, Sauerstoff und Wasserstoff fälschlicherweise einer Familie zuzuordnen.
Bei den DIN-A4-Karten und den Puzzle-Karten fehlt das Element Germanium (in stärkeren Klassen kann zusätzlich auch Gallium vorenthalten werden). Anhand dieser Lücke(n) werden im weiteren Unterrichtsverlauf (historische) Vorhersagen zu "noch nicht gefundenen" Elementen gemacht und überprüft. Zudem liefert die nicht eingehaltene Reihenfolge der Atommassen bei den Elementen Tellur und Iod Ansatzpunkte für spätere Diskussionen.