Tilman Bischoff
20.12.2006

Wie entstehen Blitze und Gewitter?

Schülerinnen und Schüler experimentieren mit dem Blitzschlagrisiko in der freien Natur und simulieren Lichtbogenüberschläge zwischen zwei Elektroden unter verschiedenen Laborbedingungen.

Der Blitzsimulator

Einen Beitrag zur Verhaltenserziehung bei Gewittern bietet die Gewittersimulation. Gefährliche Ratschläge wie zum Beispiel "Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen" können hier überprüft werden. Die Auswirkungen und das Risiko des Verhaltens werden bewertet, um eine Sensibilisierung für die Mechanismen des Blitzeinschlags zu erzielen. Auswählbar sind ein Golfspieler, eine hockende Person und ein weidendes Rind (Abb. 2, Platzhalter bitte anklicken). Der Golfspieler steht stellvertretend für Personen, die metallische Gegenstände bei sich tragen und damit die Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden, drastisch erhöhen. Am Beispiel des Tieres wird auf die Gefährlichkeit des Erdstroms eingegangen, der, auch weiter vom Einschlagort entfernt, zu tödlichen Strömen durch den Körper führen kann.

 

Lichtbogenüberschläge

In einer zweiten, stärker wissenschaftlich ausgelegten Simulation, können Lichtbogenüberschläge zwischen zwei Elektroden im Labormaßstab simuliert werden. So lassen sich Erkenntnisse über den Einfluss von elektrischer Spannung, Luftdruck, Temperatur sowie relativer Feuchte auf die Überschlagbedingungen gewinnen (Abb. 3).

 

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