Dr. Monika Markmann
01.12.2005

Aufgaben des Einzelhandels

Jedes Handelsunternehmen erfüllt bestimmte Aufgaben, damit die Waren vom Hersteller zu den Konsumenten gelangen können. Diese Aufgaben werden in einem ersten Schritt zusammengestellt und erörtert.

Aufgaben für den Unterricht

Aufgaben des Einzelhandels
Die Schülerinnen und Schüler sollen sich anhand der genannten Internetquellen mit den Aufgaben des Handels beschäftigen. Die sechs wichtigsten Aufgaben des Einzelhandels sollen die Lernenden anhand von sechs Begriffen benennen und in die Abbildung eintragen. Als zusätzliche Hilfe sind einige Begriffe angegeben, aus denen die Schülerinnen und Schüler die sechs Begriffe zu den Aufgaben des Handels auswählen sollen.

Arbeitsmaterialien

aufgabeneinzelhandel.ppt
weihnachtsgeschaeft_ab1.rtf
 

Die Aufgaben des Handels sollen die Schülerinnen und Schüler mit eigenen Worten nun selbst kurz skizzieren. Dabei können sie einerseits auf die in den Internetquellen gegebenen Informationen zurückgreifen. Die Informationen des Textes reichen jedoch zur Beantwortung der Aufgabe nicht aus. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich anknüpfend daran noch eigene Gedanken, machen, welche Funktion genau mit den Begriffen verbunden sind und welche Aspekte zu den einzelnen Aufgaben gehören. Die Erläuterungen sollten möglichst kurz und präzise formuliert werden und in die Kästen der Abbildung eingetragen werden. Die PPT-Datei enthält eine mögliche Lösung.

Verhältnis von Handel und Herstellern
Die Funktion des Handels soll im Rahmen der folgenden Aufgabe noch einmal von einer anderen Seite beleuchtet werden. Zu diesem Zweck sollen die Schülerinnen und Schüler sich einmal überlegen, welche Diskrepanzen zwischen Herstellern und Händlern zu überwinden wären, wenn es den Handel nicht gäbe. Die Diskrepanzen sind

  • räumlicher Art
    Ort der Herstellung und die Orte des Verbrauchs stimmen nicht überein.
  • zeitlicher Art
    Lagerhaltung wird beispielsweise notwendig, wenn der Verbrauch oder die Produktion saisonalen Schwankungen unterliegen.
  • quantitativer Art
    Herstellung erfolgt oft in großen Mengen, während der Verbraucher kleine Mengen benötigt.
  • qualitativer Art
    Vorstellungen der Verbraucher in Bezug auf Reifegrad, Mischungsverhältnis, Verpackung, Präsentation sind meist anders als es der Hersteller selbst anbieten kann.

Diese Diskrepanzen zu überwinden ist die Gesamtaufgabe des Handels. Es macht die Produktivität des Handels aus und begründet damit auch seine Existenzberechtigung und die große Bedeutung, die er gesamtwirtschaftlich einnimmt.

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