Siegmar Koch, Kerstin Rheingans
16.08.2004

Weitere Vorteile des Programms

FAKD - Fortbildung, Abwesenheit, Krankheit, Dienstbefreiung

Datenbasis für zielgerichtete Fortbildungsplanung

FAKD dient nicht zuletzt einer Verbesserung der Fortbildungsplanung an Schulen. Schul- und Abteilungsleiter können sich mithilfe des Programms einen schnellen Überblick über die Daten verschaffen, die sie für eine systematische und zielgerichtete Fortbildungsplanung benötigen. So ist es etwa wichtig zu wissen, zu welchen thematischen Bereichen sich die Lehrkräfte im vergangenen Jahr fortgebildet haben, welche Inhalte im Vordergrund standen, wann die meisten Fortbildungen besucht und welche Fortbildungsinstitute von den Kolleginnen und Kollegen präferiert wurden. Diese Informationen lassen auch deutlich werden, welches Wissen aktuell an einer Schule vorhanden ist, in welchen Bereichen noch Fortbildungsbedarf besteht und welche Anbieter besonders gute Fortbildungsveranstaltungen durchführen. Sie bilden daher die Grundlage einer professionellen Fortbildungsplanung an Schulen.

Nutzerfreundlichkeit und problemlose Implementierung

FAKD lässt sich sehr leicht an die speziellen Gegebenheiten einer Schule anpassen. Das Programm besitzt eine Benutzeroberfläche, die intuitiv bedient werden kann. Anwender bedürfen lediglich einer kurzen Einweisung, um mit dem Programm arbeiten zu können. Spezielle Schulungen sind für die Nutzung von FAKD nicht notwendig.

 

Datenschutz

FAKD ist so konzipiert, dass unbefugten Nutzern der Zugriff auf Daten verwehrt wird. Die Datenbank-Administration kann den Zugriff auf bestimmte Programmbereiche durch die Vergabe entsprechender Berechtigungen einschränken oder ganz verhindern. Für das regelmäßige Löschen von Daten wurde eine Verfahrensrichtlinie erarbeitet. Sie liegt der Programmdokumentation bei. Zudem enthält FAKD eine selektive Löschfunktion, die es dem Administrator ermöglicht, alle nicht fortbildungsrelevanten Daten per Mausklick zu löschen.
Datenschutzrechtliche Fragen, die im Rahmen der Entwicklung von FAKD relevant waren, wurden in Zusammenarbeit mit dem Datenschutzbeauftragten des Bundeslandes Hessen gelöst.

 

Technische Voraussetzungen

FAKD ist auf allen handelsüblichen Rechnern, die mindestens über eine Taktfrequenz von 150 MHz und 64 MB RAM verfügen und mit Microsoft Windows ausgestattet sind, funktionsfähig. Zu empfehlen sind 300 MHz und 128 MB RAM.
Das Programm basiert auf Microsoft Access© und bedarf außer Microsoft Office© keiner weiteren Lizenzen. Es ist sowohl mit Access 2000 als auch mit höheren Access-Versionen lauffähig und kann daher auch zusammen mit der Datenbank LuSD installiert werden.
Auf Wunsch wird FAKD mit einer Runtime geliefert. Das Programm kann dann auch auf Rechnern eingesetzt werden, auf denen Microsoft Access nicht installiert ist.

FAKD ist netzwerkfähig und nicht nur als Einzelplatzversion (die sich für kleinere Schulen empfiehlt), sondern auch als Client-Server-Version erhältlich. Beide Versionen sind leicht zu installieren. Spezielle Schulungen sind hierfür nicht erforderlich.
FAKD übernimmt die Stammdaten der Lehrkräfte (per Excel-Datei oder gegebenenfalls direkt übers Netzwerk) aus der Datenbank LuSD. Das Programm erfordert daher weder eine doppelte Datenhaltung noch eine aufwändige Datenpflege

Entstehung und Weiterentwicklung

FAKD ist im Rahmen des BLK-Modellversuchs LEDIWI (Lehrerfortbildung als Dienstleistungs- und Wissensmanagement) entstanden. Das Programm wurde in Zusammenarbeit mit der Max-Eyth-Schule Alsfeld konzipiert und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Auskünfte erteilt

Siegmar Koch

Zusatzinformationen

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