Recherche über SuchmaschinenDie hier verglichenen Webseiten zu Shakespeare beziehungsweise zu Honecker werden sowohl von Google als auch von Yahoo unter den ersten fünf Internet-Fundstellen genannt, wenn das Suchwort "Shakespeare" beziehungsweise "Honecker" eingegeben wird. Grenzen die Schülerinnen und Schüler ihre Suche nicht durch eine Kombination von Suchbegriffen ein, stoßen sie automatisch auf die Angebote. Ihre Aufgabe ist es, anhand der entwickelten Beurteilungskriterien die Qualität der Internetquellen einzuschätzen und zu beurteilen, ob es sinnvoll ist, das jeweilige Angebot für ein Referat oder eine Hausarbeit zu nutzen.
Angabe bereits recherchierter HomepagesSelbstverständlich kann die Lehrkraft auch gezielt verschiedene Internetseiten zu einem Thema angeben, die die Klasse dann beurteilen muss. In dem Fall bietet es sich an, mehr als zwei Domains vorzugeben, damit die Schülerinnen und Schüler nicht automatisch auf eine "gute" und eine "schlechte" Homepage schließen.
Freie RechercheDenkbar ist ebenfalls, dass die Schülerinnen und Schüler ganz frei recherchieren zu einem Thema ihrer Wahl, das sie privat interessiert, und sich dabei eigenständig Webseiten aussuchen, die sie beurteilen wollen. Wird diese Suche trotzdem an den Unterricht angebunden, kann eine Linksammlung zu einem Schwerpunktthema des Lehrplans entstehen (zum Beispiel zum Thema Mittelalter bei den Unterpunkten Burgen, Ritter, Stadt, Bauern; zur Landeskunde Großbritanniens bei den Unterpunkten London, Wales, Schottland und so weiter).
BeurteilungskriterienGrundlage für die Beurteilung der Internetangebote ist die Liste mit Kriterien, die im Unterricht zuvor erarbeitet wurde (siehe Download auf der Startseite). Sie kann von jeder Lehrkraft erweitert werden, da die Kriterien je nach Fachrichtung variieren können. Grundlegende Fragen wie die nach der Autorin oder dem Autor beziehungsweise nach der Betreiberin oder dem Betreiber einer Homepage und nach dem Verweis auf Quellen sind jedoch nicht fächerspezifisch.