Mein LO
Andrea Schauff
06.08.2003

Aufbau und Ablauf des WebQuests

In Kleingruppen erarbeiten die Lernenden je nach ihrem Leistungsniveau ein Themenfeld und stellen es den Klassenkameraden vor.

Die WebQuest-Website

Aufbau
Auf der Eingangsseite des WebQuests wird den Lernenden eine kurze Einführung in die Ausgangssituation gegeben. Auf den beiden folgenden Seiten werden die Arbeitsaufträge näher erläutert. Mittels kurzer Einleitungstexte oder Leitfragen wird den Schülerinnen und Schülern ein Einblick in die Thematik gegeben. Gleichzeitig soll die Informationsentnahme, die über Links erfolgt, gelenkt werden. Die Lernenden entscheiden selbstständig, wie sie mit dem Textmaterial verfahren. Zur Überarbeitung der eigenen Textproduktion sowie zur Organisation und Steuerung der Arbeit in der Gruppe dient die Evaluationsseite.

Binnendifferenzierung
Der WebQuest folgt dem Prinzip der Binnendifferenzierung, um den unterschiedlich leistungsstarken Lernenden eine ihrem Leistungsvermögen angemessene Aufgabe im Rahmen des Projektes zu geben. Für besonders schwache Lernende beschränkt sich die Aufgabe auf eine Inhaltsangabe, einige Informationen zur Herkunft der Geschichte und auf den Entwurf eines Flyers. Die Leistungsstärksten beschäftigen sich mit dem Aufbau des elisabethanischen Theaters und mit dem Publikum Shakespeares.

Arbeit am WebQuest

Gruppenbildung
Damit alle Lernenden erfolgreich eine ihrem Leistungsstand angemessene Aufgabe bearbeiten können und damit die Gruppen ungefähr gleich leistungsstark sind, scheint es mir sinnvoll, dass die Gruppen von der Lehrperson eingeteilt werden oder zumindest bei der Gruppenbildung entsprechend geführt werden.

Gruppenarbeit
Die Erarbeitung in Kleingruppen erfolgt zu den folgenden Aspekten
(sortiert nach steigendem Schwierigkeitsgrad):

  • Romeo and Juliet (+ advertising leaflet)
  • William Shakespeare: the man and his works
  • The Elizabethan Stage
  • The Elizabethan audience

Abschluss

Präsentation
Als Ergebnissicherung wird das (von der Lehrkraft nach Möglichkeit schon in der Redaktionsphase auf Sprachrichtigkeit hin korrigierte) Programmheft jeder Gruppe für alle Schülerinnen und Schüler vervielfältigt.

Ergebnissicherung durch selbst erstellte Fragen
Um sicherzustellen, dass die Lernenden sich nicht nur mit den Inhalten ihres eigenen Themas beschäftigen, gibt jede Gruppe mit dem fertigen Programmheft zehn Testfragen zu ihrem Programmheft ab. Die Fragen der jeweils anderen Gruppen werden von allen Lernenden mithilfe der Programmhefte beantwortet, so dass jede und jeder jedes Programmheft durcharbeiten muss.

Evaluation der Ergebnisse
Abschließend können die einzelnen Programmhefte in Bezug auf Inhalt, Sprache und Gestaltung von den Lernenden selbst evaluiert werden, indem etwa jede Gruppe ein besonders gut gelungenes Programmheft wählt und die Wahl jeweils mit einigen Sätzen begründet. Das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für das, was an informierenden Texten wichtig ist, wird auf diese Weise geschärft.

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