Gabi Netz, Richard Heinen
13.11.2003

Ablauf des Elterabends

Von der Begrüßung bis hin zur Reflexion ähnelt dieser Elternabend einer ganz normalen Unterrichtseinheit.

Begrüßung und Problemstellung

Warum ein WebQuest am Elternabend?
Natürlich ist der erste Schritt an einem Elternabend die Begrüßung. Das Thema des Abends ist bekannt, die Anwesenden sind da, weil sie etwas zum Unterricht mit neuen Medien erfahren möchten - nun haben Sie die Gelegenheit, ganz kurz auf das didaktische Prinzip des "Lernens durch Erfahrung" hinzuweisen.

Sozialform
Sie könnten in diesem Kontext auch die Sozialform der Arbeit im Team ansprechen: Eltern erleben und Kinder lernen anhand eines WebQuest, wie Zusammenarbeit mit "KollegInnen" funktioniert, wie Aufgaben verteilt und Absprachen eingehalten werden.

Aufgabenstellung
Ein WebQuest ist eine Surfreise, auf der die Lernenden aktiv ein Problem lösen. Daher sollten Sie zu Beginn des Abends eine Problemstellung formulieren. Für den hier vorgestellten WebQuest könnte Sie lauten:

 
Vorbereitung auf eine Talkshow 
Stellen Sie sich vor, sie sind zu einer seriösen Talkshow eingeladen. In dieser Sendung geht es um Ihre eigene Schulzeit und um die Ihrer Kinder.
Leitfrage dieser Talkshow: Was ist anders an der heutigen Schule?
Sie haben sich mit der Redaktion der Sendung abgesprochen und möchten sich zum Unterpunkt "Lernen mit neuen Medien" äußern. Und darauf bereiten Sie sich natürlich mithilfe des Internets vor.

Durchführung

Zwei Lernertypen
Zwei WebQuest-Alternativen stehen bereit: eine für diejenigen Eltern, die lieber eher textbasiert arbeiten (WebQuest "Gruppe 1 - Textbasierte Herangehensweise"), die andere für Eltern, die sich lieber von Bildern und Experimenten überzeugen lassen (WebQuest "Gruppe 2 - Versuchsorientierte Herangehensweise").

Kleingruppen
Die Eltern bilden Kleingruppen (bestehend zwei bis drei Mitgliedern) und besuchen am jeweiligen PC die Startseite des WebQuest:

    "LehrerIn als ModeratorIn"
    In Kleingruppen bearbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgabe. Sie können hier betonen, dass Sie als Lehrperson - wie in der einschlägigen Literatur gefordert - als "ModeratorIn" in den Hintergrund treten, aber jederzeit für Fragen bereit stehen.

    Ergebnissicherung und Feedback

    Rollenspiel
    Genau wie im Unterricht in der Klasse können Sie zum Ende die Ergebnisse einiger Gruppen vorstellen lassen. Dies könnte als Rollenspiel geschehen (versetzen Sie sich in Rollen der Beteiligten an dieser Talkshow). Möglich ist auch, in einer kleinen Diskussion Vorteile und Probleme des Medieneinsatzes im Unterricht zu reflektieren.

    Feedback
    Abschließend holen Sie, nicht zuletzt als Feedback für sich und für weitere derartige Elterabende, die Meinungen der Eltern zu diesem Vorgehen ein:

    • Haben Sie die Antworten gefunden, die Sie suchten?
    • Hat Ihnen diese Arbeit Spaß gemacht?
    • Würden Sie solch einen Elterabend gern wiederholen?
    • Werden Sie ihren Kindern von dieser Erfahrung erzählen?
    • Haben Sie zum Einsatz der neuen Medien im Unterricht die Antworten gefunden, die Sie suchten?
    wq-elternabend_evaluation.rtf
     
    Montag, 30.05.16
     
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