Bei Risikoschwangerschaften können negative Befunde unbegründete Sorgen und Befürchtungen werdender Eltern aus dem Weg räumen. Aber welche Konsequenzen hat ein "positiver" Befund? Wenn durch die Untersuchung eine Erkrankung oder Behinderung des Kindes festgestellt werden, die intrauterin oder unmittelbar nach der Geburt behandelt werden und so die Gesundheit und die Lebensqualität des Kindes positiv beeinflusst werden kann, liegt der Nutzen der PND auf der Hand. Aber was, wenn das "positive" Untersuchungsergebnis eine nicht therapierbare Behinderung oder einen genetischen Defekt des Embryos aufdeckt? Die Unterrichtseinheit vermittelt Schülerinnen und Schüler über eine Internetrecherche und eine Podiumsdiskussion mit Rollenspiel das enorme gesellschaftliche und ethische Konfliktpotential der PND.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Kirstin Kaplan und Michèle Hammes studieren zur Zeit (Dezember 2002) im 5. Semester Biologie (Sek I/II) an der Universität Bonn. Das Konzept dieser Unterrichtseinheit entstand im Rahmen des Seminars "Computer im Biologieunterricht" unter der Leitung von Herrn Bertold Durst.
Ethik, Kind, Geburt, Tod, körperliche Entwicklung, Genetik, Gesundheit