Medium und fachbezogener Gegenstand sollten sich ergänzen, der PC sollte als Medium für die jeweils gewählte Unterrichtsmethode der bisherigen Bearbeitung im Unterricht überlegen sein oder bei dem Thema zumindest neue Impulse geben. Am effektivsten arbeiten kleine Gruppen im PC-Raum, die Teamarbeit von zwei SchülerInnen pro PC bietet sich an.
Es empfiehlt sich generell, nicht ausschließlich am PC zu arbeiten, sondern auch Arbeitsblätter im herkömmlichen Sinne mit einzubeziehen. Gerade die Aufgabenstellungen werden sinnvollerweise als Ausdruck verteilt.
Mit einer ganzen Klasse in den PC-Raum zu gehen, ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn ein freier PC als Ausweichplatz vorhanden ist, für den Fall, dass an einem anderen Gerät irgend etwas defekt ist. Daraus ergibt sich, dass der Unterricht im PC-Raum mit kleinen Gruppen am erfolgversprechendsten ist.
Die zentrale Arbeitsform ist die Partnerarbeit, weil meist je für zwei Kinder ein PC zur Verfügung steht. Auch hier gilt es, sich vorbereitende Gedanken darüber zu machen, wer mit wem arbeitet. Zu empfehlen ist, dass jeweils ein in der Arbeit mit dem PC fortgeschrittener Lernender mit einem Anfänger arbeitet. Dabei bedient der Anfänger die Maus und die Tastatur, der Fortgeschrittene darf nur in absoluten Ausnahmefällen eingreifen!
Das Abspeichern der Dateien für zwei SchülerInnen an einem PC sowie bei Tauschverzeichnissen kann sehr unübersichtlich werden. Deshalb ein Tipp: Dem Dateinamen jeweils die Initialen des Bearbeiters bzw. der Bearbeiterin voranstellen. Dabei sollten die SchülerInnen aber keine Punkte verwenden und keine Leerstelle lassen.