Schwarzes Theater

Schwarzes Theater ist eine eindimensionale Art des Pantomimenspiels. Diese Form des Theaters ist nonverbal und setzt den Schwerpunkt ausschließlich auf Symbolik und die Wirkung der Farben.
 

Beim Schwarzen Theater bewegen schwarz gekleidete Akteure Gegenstände in einem Lichtkorridor vor schwarzem Samthintergrund. Der Zuschauer sieht nur ganz bestimmte Teile in einem völlig verdunkelten Raum, so dass sie ihm fast schwebend erscheinen. Ursprünglich aus dem chinesischen Puppenspiel kommend, hat Max Auzinger etwa um die Jahrhundertwende das schwarze Theater durch sein "verschwundenes Pferd" berühmt gemacht. Schwarzes Theater wurde außerdem von vielen Zauberkünstlern und Magiern als wichtiges Element in den Aufführungen benutzt.

Laterna Magica

Das Prager Marionettentheater Spejbl & Hurvinek gründete das "Schwarze Theater Prag" und zeigte eine Kombination aus Musik, Tanz, Pantomime und Schwarzem Theater. "Laterna Magica" machte in den 60er Jahren das Schwarze Theater international bekannt. In Deutschland ist das Schwarze Theater in den 80er Jahren durch Rainer Pawelke und seine "Traumfabrik" bekannt geworden.

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Informationen zur Autorin

Martina Niederdräing hat an der FH Dortmund Sozialpädagogik studiert. Sie ist seit 1996 im Schuldienst der Bezirksregierung Köln.

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