Damit begann, zumindest nach Meinung zahlreicher Medienberichte, "ein internationaler Cyberkonflikt, der in seiner Breite und in der Verwendung seiner Mittel bisher beispiellos" sei. Mit der Intifada findet nun auch eine Auseinandersetzung im Internet zwischen Anhängern der radikalen Palästinenser und israelischen Hackern statt, die im Wesentlichen darin besteht, gegenseitig in Websites einzudringen, sie zu überschreiben oder durch DOS-Angriffe auszuschalten. Während die Israelis beispielsweise die Webauftritte der Hisbollah, der Hamas sowie der palästinensischen Autonomiebehörde lahmgelegt hatten, wurden von Seiten der Palästinenser der Zugang zur Website des israelischen Parlaments, der Knesset und das Angebot der Fluggesellschaft El-Al oder das der Tel Aviver Börse unterbrochen.
Die SchülerInnen sollen
Zunächst setzen sich die SchülerInnen mit dem Begriff "Cyberkrieg" auseinander. Dazu erstellen sie eine Mind Map, um mögliches Vorwissen zu diesem Thema zu sammeln. Sie verschaffen sich anhand von Medienberichten aus dem Internet einen ersten Überblick über die Aktivitäten im "Cyberkrieg" zwischen den Israelis und den Palästinensern. Über die möglichen Auswirkungen, die ein solcher virtueller Krieg im Internet auf den Nahostkonflikt haben könnte, wird abschließend diskutiert.