Kriminalitätsstatistik, Vandalismus und Gewalt an Schulen sowie extremistische und fremdenfeindliche Übergriffe lassen nach pädagogischer Krisenintervention und entschlossenener Bekämpfung rufen. Jede Lehrperson weiß aber, wie schwierig es ist, gegen Vorurteile anzugehen oder argumentativ Gewalt in den Griff zu bekommen. Die Pädagogen sind sich weitgehend einig, dass es sinnvoller ist, für als gegen etwas zu erziehen. Grundlegende Idee ist, dass demokratische Tugenden nicht vererbt oder übergestülpt werden können, sondern durch die Vermittlung von Sozial- und Handlungskompetenz erlangt werden. Damit sind auch deutliche methodische Vorgaben verbunden. Frontalunterricht und Lehrerdominanz in enger, fragend-entwickelnder Form sind wenig geeignet.
basta - jetzt auch onlineDiesem Ansatz der Gewaltprävention folgend wurde "basta - Nein zur Gewalt" nun neu konzipiert und im Rahmen der "FAIRSTÄNDNIS-Kampagne" sowohl als Broschüre als auch online veröffentlicht. Das Angebot richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I. In dem sehr schülerorientierten Online-Angebot können die Lernenden selber entscheiden, wíe sie sich dem Thema nähern.
1999 2. Staatsexamen für Lehramt Sek. I und II (Geschichte / Sozialwissenschaften). Dazwischen verschiedene Tätigkeiten in der Reise-, Film- und Computerbranche.Von Januar 2000 bis Juli 2002 Fachredaktion Politik bei Lehrer-Online.
Gewalt, politische Bewegung, Rassismus