Redaktion / PM
17.02.2016

Als Thema im Unterricht: Der Hodscha und die Piepenkötter

Am 17. Februar 2016 um 20:15 Uhr zeigt Das Erste den Film "Der Hodscha und die Piepenkötter", basierend auf dem gleichnamigen Roman von Birand Bingül. Buch und Film, die auf humorvolle Weise aktuelle Themen wie Integration, Migration, Toleranz und Glaube aufgreifen, lassen sich wunderbar im Unterricht besprechen.
 

In "Der Hodscha und die Piepenkötter" geht es um politische Manipulation, Extremismus und die Ängste, dass mit dem Bau einer Moschee unweigerlich die Islamisierung des Abendlandes droht. Roman und Film, die Themen ansprechen, die momentan aktueller denn je sind, bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für den Unterricht. So werden die Schülerinnen und Schüler unter anderem für Probleme sensibilisiert, die im Aufeinandertreffen zweier Kulturen entstehen, lernen, politische und religiöse Aspekte im Zusammenleben mit einer starken Minderheit zu berücksichtigen und erhalten einen Einblick in die Besonderheiten islamischer Kultur. Auf Lehrer-Online finden Sie das passende Unterrichtsmaterial zum Roman "Der Hodscha und die Piepenkötter".

 

Filminhalt

Ausstrahlung

17. Februar 2016 um 20:15 Uhr
Das Erste

In Lautringen, einer typischen, mittelgroßen Stadt in Nordrhein-Westfalen steht die Nominierung der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl an. Die amtierende Bürgermeisterin Ursel Piepenkötter (gespielt von Anna Stieblich) gibt sich siegessicher. Doch ihr innerparteilicher Konkurrent Dr. Schadt (Fabian Busch) nutzt den eigentlich längst beschlossenen Neubau der heruntergekommenen Moschee, um sich seinerseits in Stellung zu bringen. Lockt die "Riesen-Moschee" der türkischen Gemeinde nicht auch dubiose Leute an: Islamisten, Salafisten, Terroristen? Ursel Piepenkötter, ebenso machthungrig wie trinkfest, sieht keine andere Möglichkeit, als sich mit Unterstützung ihres multifunktionell einsetzbaren Assistenten Meyer (Eric Klotzsch) selbst des "Problems" anzunehmen und den Bau erst einmal zu stoppen. Doch die Rechnung hat sie ohne den neuen Geistlichen der türkischen Gemeinde gemacht, den Nuri Hodscha (Hilmi Sözer). Dieser ist ein mindestens genauso großes Schlitzohr wie Frau Bürgermeisterin. Beide greifen zu immer drastischeren Mitteln, um ihr Ziel zu erreichen, und werden in diesem vermeintlichen "Kulturkampf" noch befeuert durch Extremisten der jeweiligen Lager. Während die Streitigkeiten eskalieren und die Nominierung des Bürgermeisterkandidaten unmittelbar bevorsteht, kommen sich Ursels pubertierender Sohn Patrick (Damian Hardung) und Nuris Tochter Hülya (Yeliz Simsek) näher - und geraten zwischen die Fronten der Moscheebefürworter und deren Gegner.

 

Zusatzinformationen

Im Web

Bei Lehrer-Online

 
 
 

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