Redaktion / PM
08.12.2015

Interaktiver Atlas: Wenn die globale Temperatur ansteigt

Ab sofort reichen wenige Mausklicks, um sich umfassend über die Folgen eines Anstieges der globalen Mitteltemperatur um zwei Grad Celsius für gesamt Europa und einigen sensiblen Regionen zu informieren: GERICS, das Climate Service Center Germany mit Sitz in Hamburg, stellte den interaktiven IMPACT2C Web-Atlas online.
 

Dieser beruht auf Forschungsergebnissen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 29 Forschungsinstituten in den vergangenen vier Jahren im Rahmen des EU-Projektes IMPACT2C erzielt haben. Sie untersuchten, wie sich eine Erhöhung der globalen Temperatur um 2°C auf Klima, Energie, Gesundheit, Land- und Forstwirtschaft sowie Ökosysteme, Wasser, Tourismus, Küsten in Europa und außereuropäische Hotspots auswirkt. "Die Ergebnisse von IMPACT2C zeigen klar und deutlich, dass schon eine globale Erwärmung von nur 2°C zu Veränderungen in vielen Lebensbereichen führen wird. Hiervon sind nicht nur Afrika und die Inselstaaten betroffen, sondern auch Europa, wenn auch schwächer. Um diese Ergebnisse anschaulich darzustellen, einer breiten Öffentlichkeit leicht zugänglich zu machen und Entscheidungsträger für die Herausforderungen und Möglichkeiten des Klimawandels zu sensibilisieren, haben wir den IMPACT2C Web-Atlas konzipiert und realisiert", sagt Dr. Daniela Jacob, Direktorin des GERICS. Die Klimaexpertin koordinierte das Forschungsprojekt.

 

Der IPMACT2C Webatlas

Informative Karten und Grafiken
Wie sich die Auswirkungen der globalen Erwärmung um 2°C im Einzelnen darstellen, erfahren Interessierte im IMPACT2C Web-Atlas schnell, kompakt, verständlich und für jeden Forschungsbereich zielgruppenspezifisch aufbereitet. Wechselnde Bildmotive, informative Karten und Grafiken und Verlinkungen erleichtern die Informationssuche.

Ganzheitliche Betrachtung
Nur eines von vielen Beispielen: Überraschenderweise würde sich in einer um 2°C wärmeren Welt die landwirtschaftliche Produktion in Europa im Vergleich zu heute um 30 Prozent erhöhen. "Zwar hat der Klimawandel einen negativen Effekt auf die Produktion. Dieser wird jedoch durch die bis dahin zu erwartende technologische Weiterentwicklung überkompensiert. Dies veranschaulicht, wie wichtig es ist, in Bezug auf mögliche Klimawandelfolgen das betrachtete System ganzheitlich zu simulieren und nicht nur einzelne Komponenten daraus zu betrachten", betont Frau Dr. Jacob.

Die Klimaforscherin hofft, dass IMPACT2C und der Web-Atlas die Hintergrundinformationen nachhaltig bereichern, auf denen die Diskussionen auf der COP21 beruhen. Paris müsse das 2°Gradziel noch einmal ausdrücklich bestätigen. "Bei einem stärkeren Temperaturanstieg als zwei Grad Celsius wäre es deutlich schwieriger, mit den Folgen umzugehen", betont Frau Dr. Daniela Jacob. Auch das zeigt der IMPACT2C Web-Atlas an einigen ausgewählten Fallstudien.

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